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Wirtschaft - Villach
© Infineon

Übernahme von Cypress

Infineon stemmt sich gegen Coronavirus-Krise

Villach – "Trotz aller Schwierigkeiten, etwa bei Lieferketten und in der Fertigung, konnten wir unseren Betrieb in den vergangenen Wochen weitgehend aufrechterhalten", so Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon.

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Die Infineon Technologies AG gibt heute das Ergebnis für das am 31. März 2020 abgelaufene zweite Quartal des Geschäftsjahres 2020 bekannt. „Die Welt befindet sich in einer so bisher noch nicht gekannten Krise. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind beispiellos und die Halbleiter­branche spürt sie deutlich. Auch Infineon ist nicht immun gegen den massiven Rückgang der Weltwirtschaft“, sagt Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon.

Entwicklung läuft weiter

„Unser Unternehmen ist krisenerprobt. Trotz aller Schwierigkeiten, etwa bei Lieferketten und in der Fertigung, konnten wir unseren Betrieb in den vergangenen Wochen weitgehend aufrechterhalten. Zudem haben wir frühzeitig Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. Allerdings hat sich der Ausblick für das zweite Geschäftshalbjahr deutlich eingetrübt. Im Bereich Automotive rechnen wir mit starken Umsatzrückgängen. Wir beobachten die Dynamik in unseren Zielmärkten sehr genau und sind vorbereitet, auf unterschiedliche Entwicklungen schnell zu reagieren“, so Ploss. „Auch in schwierigen Zeiten entwickelt sich unser Unternehmen weiter. Mit der erfolg­reichen Übernahme von Cypress machen wir einen großen Schritt vorwärts bei der Umsetzung unserer Strategie, die reale mit der digitalen Welt zu verbinden.“

Infineon unter den Top Ten

Infineon konnte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatz von 1.986 Millionen Euro erreichen. Die Akquisition von Cypress sei zudem erfolgreich abgeschlossen. Infineon entwickelt sich zu einem führenden Anbieter von Systemlösungen für Automotive, Industrie sowie Internet der Dinge (IoT) und rückt in die Top Ten der weltweiten Halbleiterhersteller auf.

Ausblick Geschäftsjahr 2020: Bei einem unterstellten EUR/USD-Wechselkurs von 1,10 wird ohne Cypress ein Umsatzniveau von rund 7,6 Milliarden Euro, mit Cypress von rund 8,4 Milliarden Euro erwartet, plus oder minus 5 Prozent. Beim prognostizierten Umsatz wird die Segmentergebnis-Marge für das kombinierte Unternehmen voraussichtlich etwa 12 Prozent betragen.

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