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Politik - Kärnten
© Hannah Kulmitzer

14 aktiv Infizierte

Trotz 300 Testungen pro Tag: Siebenter Tag ohne Neu­infektionen

Kärnten – Die Kärntner Regierungsmitglieder sind am Dienstag zu ihrer Sitzung zusammengekommen. Nach der 48. Regierungssitzung informieren Landeshauptmann Peter Kaiser, LH-Stellvertreterin Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber heute über aktuelle Beschlüsse.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 06.05.2020 - 15.20 Uhr

In Kärnten gibt es insgesamt 410 jemals bestätigte Coronavirusfälle. Davon gelten bereits 383 Personen als genesen. Derzeit gibt es in Kärnten also nur mehr 14 aktiv Infizierte. 5 Personen müssen derzeit in Krankenhäusern behaltet werden (Stand: 5. Mai, 9 Uhr). Damit ist es der siebente Tag in Folge ohne Neuinfektionen. Derzeit werden 300 Testungen pro Tag durchgeführt. Insgesamt wurden 11.029 Testungen veranlasst. Wie Prettner bekannt gibt, gibt es keinen einzigen positiven Fall in Pflegeheimen und sozialen Einrichtungen.

Freie Seezugänge dürfen benutzt werden

Wie Landesrat Martin Gruber klarstellt, dürfen freie Seezugänge unter Einhaltung der vorgegebenen Einschränkungen weiterhin benutzt werden. „Die freien Seezugänge sind keine Konkurrenz zu Strandbädern und dienen als kurzer Aufenthaltsort“, so Gruber. An den 19 Standorten darf der Sprung ins kühle Nass genossen werden. „Zusatztafeln werden noch aufgestellt, um z.B. auf die Abstandsregeln aufmerksam zu machen“, sagt Gruber.

Raschere Kundmachung von Verordnungen

Für viel Kritik seitens der Bevölkerung aber vor allem auch der betroffenen Unternehmer sorgte in den letzten Wochen die Vorgangsweise der Bundesregierung hinsichtlich der Verlautbarung von Verordnungen, in denen die einzelnen Anordnungen und Regelungsvorgaben detailliert zu beschreiben sind. „Viele Menschen und ohnehin ums Überleben kämpfende Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich verzweifelt an mich gewandt, weil die betreffenden Verordnungen nur wenige Stunden vor Inkraftreten von der Bundesregierung verlautbart werden“, macht Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser deutlich. Er fordert daher weniger mediale Inszenierung, dafür mehr Rücksicht auf praktikable Umsetzung von Regelungen für Bevölkerung und vor allem für Unternehmen.

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