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Leute - Klagenfurt
© Bettina Nikolic

11 % bleiben mehr daheim

Trotz Öffnungen: Die Klagenfurter bleiben weiter­hin daheim

Klagenfurt – Im Kampf gegen COVID-19 mussten wir alle unsere Mobilität radikal einschränken. Am Wochenende wurden von der Regierung weitere Lockerungen bekannt gegeben. Viele Geschäfte haben nun wieder offen. Die Innenstadt erwacht zu neuem Leben. Trotzdem halten sich die Klagenfurter noch an die Ausgangsbeschränkungen und sind weniger unterwegs als noch vor der Coronakrise. Das zeigt eine Bewegungsanalyse von Invenium Data Insights.

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter) | Änderung am 07.05.2020 - 09.52 Uhr

Aufgrund der Coronakrise leben wir in schwierigen und ungewöhnlichen Zeiten. Für uns alle ist es seltsam in unserer Bewegung eingeschränkt zu werden. Um analysieren zu können, wie sich die Bewegungsabläufe der österreichischen Bevölkerung ändert, hat sich die Regierung an Invenium Data Insights gewandt. „Die Daten werden anonymisiert, auf Gemeindeebene ohne Rückführbarkeit auf Einzelpersonen, im Einklang mit den strengen Datenschutz-Regulativen und mit einem TÜV geprüften Anonymisierungsverfahren durch deren Partner A1 auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt“, heißt es seitens des Unternehmens.

Klagenfurter bleiben nach wie vor daheim

Am vergangenen Wochenende wurde ein weiterer Schritt in Richtung Lockerungen gegangen. Viele Geschäfte durften wieder öffnen. Die Gastronomie und die Schulen sollen folgen. Am Samstag war der Ansturm auf einige Geschäfte groß, wir haben berichtet. Trotzdem zeigt die Bewegungsanalyse, dass die Klagenfurter trotz der Öffnungen nach wie vor konsequent daheim bleiben. Demnach bleiben um 11 % mehr Klagenfurter zu Hause als es noch vor der Coronakrise zu verzeichnen war.

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11 % mehr Klagenfurter bleiben derzeit daheim.

11 % mehr Klagenfurter bleiben derzeit daheim. - © Screenshot/bleibdaheim.invenium.io (6. Mai)

Veränderung der Mobilität

Die Kennzahl der Mobilitätsrate alleine lässt allerdings noch keine Aussage über die Auswirkungen der beschlossenen Maßnahmen zu. Diese werden erst durch den Vergleich der aktuellen Mobilitätsraten mit den Mobilitätsraten für einen Tag vor Inkrafttreten der Maßnahmen sichtbar.  Die Analyse zeigt den Anteil der anonymisierten Mobilitelefone mit einem Bewegungsradius unter einem Kilometer. Es ist diese Veränderung der Mobilität pro Gemeinde, die seit Mitte März von Invenium Data Insights für den österreichischen Krisenstab berechnet wird und auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Eine Zahl pro Gemeinde, die Aufschluss darüber gibt, ob die Maßnahmen befolgt werden. Wie sich zeigt: Die Klagenfurter bleiben nach wie vor daheim. Wo eure Gemeinde liegt, könnt ihr euch in dieser Übersicht anschauen: bleibdaheim.invenium.io

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