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Viele bleiben zu Hause

Die Kärntner bleiben trotz Öffnungen weiter­hin daheim

Kärnten – Im Kampf gegen COVID-19 mussten wir alle unsere Mobilität radikal einschränken. Am Wochenende wurden von der Regierung weitere Lockerungen bekannt gegeben. Viele Geschäfte haben nun wieder offen. Die Städte erwachen zu neuem Leben. Trotzdem halten sich die Kärntner noch an die Ausgansbeschränkungen und sind nach wie vor weniger unterwegs als noch vor der Coronakrise. Das zeigt eine Bewegungsanalyse von Invenium Data Insights. In Feld am See leben die meisten Daheim­bleiber.

 2 Minuten Lesezeit (358 Wörter)

Aufgrund der Coronakrise leben wir in schwierigen und ungewöhnlichen Zeiten. Für uns alle ist es seltsam in unserer Bewegung eingeschränkt zu werden. Um analysieren zu können, wie sich die Bewegungsabläufe der österreichischen Bevölkerung ändert, hat sich die Regierung an Invenium Data Insights gewandt. „Die Daten werden anonymisiert, auf Gemeindeebene ohne Rückführbarkeit auf Einzelpersonen, im Einklang mit den strengen Datenschutz-Regulativen und mit einem TÜV geprüften Anonymisierungsverfahren durch deren Partner A1 auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt“, heißt es seitens des Unternehmens.

Kärntner bleiben nach wie vor daheim

Am vergangenen Wochenende wurde ein weiterer Schritt in Richtung Lockerungen gegangen. Viele Geschäfte durften wieder öffnen. Die Gastronomie und die Schulen sollen folgen. Am Samstag war der Ansturm auf einige Geschäfte groß, wir haben berichtet. Trotzdem zeigt die Bewegungsanalyse, dass die Kärntner trotz der Öffnungen nach wie vor konsequent daheim bleiben. Die regionalen Unterschiede sind jedoch gravierend. So bleiben 21 % mehr Bewohner aus Feld am See zu Hause als es noch vor der Coronakrise zu verzeichnen war. 11 % der Klagenfurter bleiben daheim und 9 % der Villacher. Jedoch bewegen sich um 4 % mehr Bewohner aus der Region Rennweg am Katschberg außerhalb ihres Zuhauses.

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21 % mehr Menschen aus Feld am See bleiben derzeit daheim.

21 % mehr Menschen aus Feld am See bleiben derzeit daheim. - © Screenshot/bleibdaheim.invenium.io (6. Mai)

Veränderung der Mobilität

Die Kennzahl der Mobilitätsrate alleine lässt allerdings noch keine Aussage über die Auswirkungen der beschlossenen Maßnahmen zu. Diese werden erst durch den Vergleich der aktuellen Mobilitätsraten mit den Mobilitätsraten für einen Tag vor Inkrafttreten der Maßnahmen sichtbar.  Die Analyse zeigt den Anteil der anonymisierten Mobilitelefone mit einem Bewegungsradius unter einem Kilometer. Es ist diese Veränderung der Mobilität pro Gemeinde, die seit Mitte März von Invenium Data Insights für den österreichischen Krisenstab berechnet wird und auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Eine Zahl pro Gemeinde, die Aufschluss darüber gibt, ob die Maßnahmen befolgt werden. Wie sich zeigt: Die Kärntner bleiben nach wie vor daheim. Wo eure Gemeinde liegt, könnt ihr euch in dieser Übersicht anschauen: bleibdaheim.invenium.io

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