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Aktuell - Kärnten
© Hannah Kulmitzer

Alles Wichtige in 5 Minuten:

Covid-19: Die wichtigsten Infos des heutigen Tages im Überblick

Kärnten – Täglich gibt es etliche neue Informationen zur aktuellen Covid-19 Situation in Kärnten. Wir haben das Wichtigste kurz und knapp für euch zusammengefasst.

 5 Minuten Lesezeit (708 Wörter)

Österreichweit gibt es aktuell noch 1.324 bestätigte Covid-19 Patientinnen und Patienten. 15.738 Personen wurden jemals positiv auf den Coronavirus getestet. (Stand 8. Mai, 21 Uhr).

Noch 12 aktiv erkrankte Personen in Kärnten

In Kärnten liegt die Zahl zurzeit bei 12 aktiv erkrankten Personen. Bereits 386 Patientinnen und Patienten sind wieder gesund.  Laut dem Land Kärnten wurden bislang insgesamt 11.980 Proben entnommen. In Verbindung mit dem Coronavirus verzeichnet das Land Kärnten bisher 13 Todesfälle.

Überblick über die Bezirke:

Jemals mit Covid-19 infizierte Personen in den Kärntner Bezirken:

  • Spittal an der Drau: 41
  • Hermagor: 5
  • Villach-Land: 48
  • Villach-Stadt: 22
  • Feldkirchen: 15
  • Klagenfurt-Land: 42
  • Klagenfurt-Stadt: 92
  • St. Veit an der Glan: 50
  • Wolfsberg: 43
  • Völkermarkt: 53

Stand: 8. Mai 2020, 21 Uhr

„Wirtepaket“ soll Gastronomen durch die Krise helfen

Wie die Bundesregierung heute in einer Pressekonferenz verkündete, soll es für Gastronomen ein sogenanntes Wirtepaket geben, um ihnen durch die Krise zu helfen. Genauere Details dazu sollen nächste Woche bekannt gegeben werden. Am 15. Mai dürfen Restaurants und Bars wie geplant öffnen. Wie bereits angekündigt, gelten in Lokalen bestimmte Sicherheitsmaßnahmen. Dabei muss zwischen den Tischen Abstand gehalten werden. Es dürfen maximal vier Erwachse und die dazugehörigen Kinder an einem Tisch sitzen. Gäste werden gebeten, vor einem Besuch einen Tisch zu reservieren. Mitarbeiter, die in direktem Kontakt mit Kunden stehen, müssen außerdem Masken tragen. Gäste nur beim Betreten des Lokals.

Ein Sprung ins kühle Nass

Abstand halten und die Hygieneregeln beachten – wer das befolgt, kann auch heuer wieder das einzigartige Angebot der vom Land Kärnten geschaffenen freien Seezugänge nutzen. Die entsprechenden Hinweistafeln mit den zusätzlichen Verhaltensregeln zur Eindämmung des Coronavirus werden derzeit an allen 21 bisher im Zuge der Initiative von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber geschaffenen freien Einstiegstellen an Kärntner Seen angebracht. Die erste wurde heute, Freitag von Kaiser, Gruber und Volker Bidmon, Leiter der Straßenbauabteilung des Landes Kärnten, beim freien Seezugang „Schamandra/Krumpendorf“ präsentiert. Laut den beiden ist heuer die Eröffnung von weiteren freien Seezugängen geplant. Wo sich die Badeplätze in ganz Kärnten befinden, ist auf der Homepage www.ktn.gv.at/freierseezugang gut ersichtlich.

Förderungspaket für Gemeinden ist geschnürt

Landesrat Daniel Fellner hat gemeinsam mit Experten ein umfassendes, allein für heuer 250 Millionen Euro schweres, Maßnahmenpaket erarbeitet, um die Liquidität der Kärntner Gemeinden trotz dramatischer Einnahmenrückgänge sicherzustellen und weiter wichtige kommunale Investitionen zu ermöglichen. „Mein Ziel ist es, Gemeinden in und nach der Coronakrise finanziell abzusichern und handlungsfähig zu erhalten“, so Fellner.

Öffentlicher Verkehr nimmt wieder volle Fahrt auf

Mit dem schrittweisen Hochfahren des Handels, der Kindergärten und Schulen, kehren nun Woche für Woche immer mehr Menschen in ihr gewohntes Leben zurück. Zu diesem Stück Normalität gehört für viele die tägliche Fahrt in den Zügen und Bussen der ÖBB. Am Montag, dem 11. Mai, wird daher der österreichweite Nah- und Regionalverkehr wieder im Regelbetrieb unterwegs sein. Das bedeutet, dass der neue Fahrplan nahezu ident mit dem alten Fahrplan vor Beginn der Corona-Pandemie sein wird. Was sich allerdings geändert hat, ist das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diesen müssen die Fahrgäste schon beim Betreten des Bahnhofes oder der Haltestelle angelegt haben und während der gesamten Fahrt tragen. Zu deutlichen Einschränkungen wird es weiterhin im grenzüberschreitenden Zugverkehr kommen.

GTI Vortreffen im Gange

Das offizielle GTI Treffen, das von 20. bis 23. Mai stattgefunden hätte, wurde von der Gemeinde Maria Wörth bereits im März abgesagt. Ausländischen Tuning-Fans drohen Strafen und Quarantäne, wir haben berichtet. Doch davon lassen sich einige GTI-ler nicht abhalten. An den beliebten „Vortreffen“-Orten geht es bereits heiß her. Bei dem beliebten Hotspot sind Fahrer aus ganz Österreich vertreten, dies meldet unser 5 Minuten Reporter. Auch Niederländer und Deutsche wurden gesichtet.

„Werden diese GTI Fahrer im Land von der Polizei dann angetroffen, wird ihr Aufenthalt auch dementsprechend beanstandet werden müssen“, weist Bezirkshauptmann von Klagenfurt Land, Johannes Leitner, hin. Demnach würden die eingereisten GTI-Fahrer von der jeweiligen Gesundheitsbehörde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet bekommen und es müssten zusätzlich verwaltungsstrafende oder verwaltungsstrafeinleitende Maßnahmen gesetzt werden.

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