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Update:

300 Kameraden be­kämpfen Wald­brand in Eisen­kappel

Eisenkappel – Gestern Nachmittag, am 9. Mai 2020, kam es zu einem Waldbrand im Ortsteil Leppen. Über 300 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden stehen insgesamt mit den Einsatzkräften des Innenministeriums und des Bundesheeres im Einsatz. Im Laufe des heutigen Vormittages, am 10. Mai 2020, waren die Löschmaßnahmen am Boden und in der Luft voll im Gange.

 2 Minuten Lesezeit (329 Wörter)

Gestern Nachmittag, am 9. Mai 2020, brach ein Waldbrand im Ortsteil Leppen aus. Über 300 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden stehen insgesamt mit den Einsatzkräften des Innenministeriums und des Bundesheeres im Einsatz. Im Laufe des heutigen Vormittages, am 10. Mai 2020, waren die Löschmaßnahmen am Boden und in der Luft voll im Gange. Mittlerweile wurde bei Erkundungsflügen eine betroffene Fläche von zirka 25 Hektar festgestellt.

Drei Einfamilienhäuser evakuiert

Die größten Probleme waren der Wassermangel und der aufkommende Wind. Ein Pendelverkehr wurde eingerichtet. Die Koordination des Pendelverkehrs musste von den Verantwortlichen vor Ort präzise durchgeführt werden, um Behinderungen und Verzögerungen bei der Brandbekämpfung zu vermeiden. Zudem wurden drei Einfamilienhäuser auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft aus Sicherheitsgründen evakuiert. Über die Landesalarm- und Warnzentrale wurden weitere Hubschrauber zur Brandbekämpfung angefordert. Erst nach Einsetzen der Dunkelheit wurde der Flugdienst und die Brandbekämpfung eingestellt. Einige Feuerwehren blieben als Brandwache über die Nacht vor Ort. Insgesamt standen am ersten Tag zirka 240 Mann im Einsatz.

Sechs Hubschrauber im Einsatz

Am Sonntag, dem 10. Mai 2020, um 5.30 Uhr wurden die Kameraden von 32 Feurwehren zur Fortführung des Waldbrandes alarmiert. Um 6 Uhr begannen die ersten Erkundungsflüge. Bis um 8 Uhr trafen sechs Hubschrauber in Eisenkappel ein, um die Löschmaßnahmen zu unterstützen. Im Laufe des Vormittages waren die Löschmaßnahmen am Boden und in der Luft voll im Gange. Mit über 15 Tanklöschfahrzeugen wurde Löschwasser in die Nähe des Brandherdes transportiert. Der Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes koordiniert die Löschflüge der sechs Hubschrauber und sorgt dafür, dass die Wasserabwürfe punktgenau über den Brandstellen platziert werden. Zeitgleich werden Bodentruppen mit Schanzwerkzeugen eingesetzt, um das Erdreich zu lockern und die Glutnester unter der Erde zu bekämpfen. Über 300 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden stehen insgesamt mit den Einsatzkräften des Innenministeriums und des Bundesheeres im Einsatz.

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Zurzeit unterstützen sechs Hubschrauber den Löscheinsatz.

Zurzeit unterstützen sechs Hubschrauber den Löscheinsatz. - © BFKDO Klagenfurt-Land

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