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Wirtschaft - Villach
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Gewerkschaft vida:

Don Boardservice: Sozial­plan soll ge­kündigten Mit­arbeitern in Villach helfen

Villach – Der Bahn-Caterer Donhauser hat aufgrund der wirtschaftlichen Lage und des Einbruchs des Bahnfernverkehrs in Folge der Coronakrise die Teilschließung am Don-Standort in Villach veranlasst. Nun will die Gewerkschaft vida dem Bahn-Caterer Donhauser (Don) einen Sozialplan für die ursprünglich 21 am Standort Villach zur Kündigung angemeldeten MitarbeiterInnen anbieten. 

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Zu Beginn der Coronakrise hat der Bahn-Caterer Donhauser mehrere Mitabeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Villach zur Kündigung angemeldet. 5 Minuten hat berichtet. Hauptsächlich waren die Servicemitarbeiter des „fahrenden Personals“, also die Stewards, von den Kündigungen betroffen.

Gewerkschaft will Sozialplan anbieten

Nun will die Gewerkschaft vida dem Bahn-Caterer Donhauser (Don) einen Sozialplan für die ursprünglich 21 am Standort Villach zur Kündigung angemeldeten MitarbeiterInnen anbieten. „Es ist zu begrüßen, dass Donhauser durch die Übernahme von Vapiano Arbeitsplätze sichert. Jedoch kann dabei nicht auf die Beschäftigten im eigenen Stammbetrieb vergessen werden“, erklärt Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida. Auf Initiative des Betriebsrats und der vida konnten bei Don fast alle der über 600 Arbeitsplätze mit einer Kurzarbeitsvereinbarung gerettet werden.

„Einige hängen noch in der Luft“

Das Unternehmen hat aufgrund der wirtschaftlichen Lage und des Einbruchs des Bahnfernverkehrs in Folge der Coronakrise die Teilschließung am Don-Standort in Villach veranlasst. „Wir konnten seitens Gewerkschaft und Betriebsrat schlimmstes verhindern, denn zuvor waren schon alle Beschäftigten beim AMS zur Kündigung vorgemerkt. Wir appellieren an das Unternehmen, jetzt mit uns auch noch eine zufriedenstellende Lösung für die restlichen noch in der Luft hängenden Beschäftigten zu finden“, bekräftigt Blumthaler.

„Verfahren beim Arbeitsgericht anhängig“

„Bezüglich der Kündigungen zweier Betriebsrätinnen am Standort Villach sowie einer Mitarbeiterin mit einer Teilbehinderung in Höhe von 70 Prozent seien bereits Verfahren beim Arbeitsgericht anhängig“, so Blumthaler empört. „Diese Verfahren könnten jedoch durch das Zustandekommen eines Sozialplans für die Betroffenen noch abgewendet werden“, so der vida-Gewerkschafter.

 

 

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