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Politik - Klagenfurt
Vizebürgermeister Wolfgang Germ:
Vizebürgermeister Wolfgang Germ: "Der Gemeinderat muss über alle Nebeneffekte, die Klagenfurt durch die Coronakrise belasten, informiert werden." © KK

In Sondersitzung des Gemeinderates:

Schließungen in der Innen­stadt: Germ fordert Aufklärung

Klagenfurt – Immer wieder berichten wir in letzter Zeit von Betriebsschließungen in der Klagenfurter Innenstadt. Vizebürgermeister Wolfgang Germ findet, dass die Auswirkungen des Coronavirus auf die Innenstadtbetriebe nicht ausführlich genug diskutiert wurden und fordert Aufklärung in einer Sondersitzung des Gemeinderates.

 2 Minuten Lesezeit (279 Wörter) | Änderung am 11.05.2020 - 21.48 Uhr

„Die Auswirkungen von Corona und den damit verbundenen Maßnahmen müssen im höchsten Gremium der Stadt ausführlich diskutiert werden“, fordert am heutigen Montag, dem 11. Mai, Vizebürgermeister Wolfgang Germ in einer Aussendung. So solle etwa Bürgermeisterin Mathiaschitz in einer Sondersitzung des Klagenfurter Gemeinderates die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise im Detail darstellen. Wirtschaftsreferent Markus Geiger solle darüber hinaus einen genauen Überblick über die Unterstützungsmaßnahmen in der Wirtschaft geben und der Krisenstab der Landeshauptstadt solle über die aktuelle und zukünftige Lage sowie das weiter geplante Vorgehen Auskunft geben, so die Forderung des Vizebürgermeisters.

„So kann es nicht weitergehen“

Wie heute bekannt wurde, soll die Parfümerie „Douglas“ ihr Geschäft in der Kramergasse demnächst schließen. Wir haben berichtet. „Vor kurzem hat der Liebeskind-Shop geschlossen, dann die Bäckerei Strobl, Intimissimi, Strellson und jetzt Douglas. Es ist bezeichnend, dass Geschäfte in bester Innenstadtlage zu machen. So kann es in Klagenfurt nicht weitergehen“, schließt der Vizebürgermeister.

„Gemeinderat muss informiert werden“

„Der Gemeinderat als höchstes Gremium der Stadt muss über alle Nebeneffekte, die Klagenfurt durch die Coronakrise belasten, informiert werden“, sagt Germ. Laut ihm leide aktuell besonders die Wirtschaft. „Die Zuständigen sollen erklären, was bisher getan wurde und wie es weiter gehen soll“, sagt Germ.

Forderung: Innenstadt vor dem Aussterben bewahren

Besonders die Klagenfurter Innenstadt leide nun dramatisch, heißt es in der Aussendung. „Es braucht dringend ein Konzept, um die Innenstadt vor dem Aussterben zu bewahren. Cornelia Hübner soll als Auskunftsperson im Gemeinderat auftreten und Stadtmarketingchefin Inga Horny soll dem Gremium ein längst überfälliges Konzept zur Förderung der Innenstadt vorlegen“, fordert Germ.

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