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Die kommenden Tage wird es kühler.
Die kommenden Tage wird es kühler. © Leserin

Wie prophezeit

Die Eisheiligen: Es wird kühl und nass

Kärnten – Pünktlich zu den "Eisheiligen" wird es die nächsten Tage kühler in Kärnten. Eine Kaltwetterfront hat uns fest im Griff. Es wird kalt und nass.

 2 Minuten Lesezeit (318 Wörter)

Die Eisheiligen Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophie (15. Mai) bringen uns ab heute kühlere Temperaturen. Heute, am Dienstag, halten sich größtenteils dichte Wolken. Am Vormittag regnet es laut ZAMG immer wieder. Tagsüber stellt sich dann oft wieder trockenes Wetter ein, es ist aber nicht beständig. Mit Wind aus Nord bis Ost ist es deutlich kühler als zuletzt. Die Höchstwerte erreichen nur 9 bis 15 Grad.

Eisige Boten

Am Mittwoch stauen sich von Südwesten her zahlreiche Wolken, auch einige Regenschauer können am Nachmittag übergreifen. Die Höchsttemperaturen liegen in den Tälern je nach Sonne und Höhenlage zwischen 15 und 21 Grad. Für den Donnerstag kündigt sich meist etwas freundlicheres und relativ mildes Wetter an mit einem Mix aus Wolken und längeren sonnigen Phasen. Dabei sollte es meist trocken sein, ganz beständig ist es aber voraussichtlich nicht. Von Südwesten können einzelne lokale Regenschauer nicht ausgeschlossen werden. Es wird 16 bis 24 Grad warm. Am Freitag überwiegen wieder die Wolken und es können einige Regenschauer durchziehen. Die Höchsttemperaturen erreichen 14 bis 21 Grad.

Stimmt der Mythos?

Im Volksmund werden Gartler oft vor den Eisheiligen gewarnt. Manche zeigen sich jedoch skeptisch. Doch wie kann es sein, dass es genau zu dieser Zeit auch wirklich kühler wird? „Meteorologisch betrachtet kann dies damit erklärt werden, dass ab Anfang Mai die Temperaturen am europäischen Festland meistens bereits recht hoch sind. Der Kontinent erwärmt sich zu diesem Zeitpunkt sehr schnell“, schreibt eine Website über den Mythos der Eisheiligen. „Da sich das Meer allgemein langsamer erwärmt als der Kontinent, kommt es zu Temperaturdifferenzen zwischen Festland und Ozean: Es entstehen Tiefdruckgebiete. Die Luftmassen verschieben sich und die warmen Luftströmungen des Festlands ziehen nach Norden. Dadurch werden wiederum eiskalte Luftströmungen aus den Polargebieten auf das Festland gedrückt. Sind die Nächte sternenklar, kann es auch teils zu Nachtfrost kommen.“

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