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Wirtschaft - Kärnten
Übergabe der Laptopspende an den Direktor der Musik-NMS in Hermagor.
Übergabe der Laptopspende an den Direktor der Musik-NMS in Hermagor. © Hans Jost

Hasslacher Gruppe vergab Geräte

14 gespendete Laptops sollen Schüler bei Home­schooling unter­stützen

Hermagor – Rund 9.000 Schüler und Schülerinnen in Kärnten haben zuhause keine technischen Voraussetzungen um an dem E-Learning-Programm der Bundesregierung teilnehmen zu können. Nach einem Spendenaufruf des Landes, wir haben berichtet, will nun auch die Industriellenvereinigung Kärnten Taten setzen und hat ihre Mitgliedsbetriebe zu Spenden aufgerufen. Diesem Aufruf folgte auch Christoph Kulterer, CEO der HASSLACHER Gruppe und stellte 14 Laptops zur Verfügung.

 2 Minuten Lesezeit (264 Wörter)

Während Bundesschulen wie AHS und BHMS Leihgeräte vom Bund zur Verfügung gestellt bekommen, liegt die Verantwortung der Vergabe von Leihgeräten an Pflichtschulen, zu der auch die Neue Mittelschule zählt, bei der Landesregierung. Bei vielen Familien fehlt es schlicht und ergreifend am Geld, um den Kindern das technische Equipment kaufen zu können. Die Beschaffung von so vielen Endgeräten gleichzeitig, erweist sich für die Landesregierung jedoch als äußerst schwierig.

14 Geräte gespendet

Die Hasslacher Gruppe verfügt über Kärntner Standorte in Sachsenburg, Stall im Mölltal und Hermagor. „Wir sind zwar ein traditionelles Familienunternehmen, setzen aber seit Jahren unseren Fokus auf Innovation und Digitalisierung. Ganz klar, dass wir in so einer Situation nicht lange überlegen, sondern unsere Unterstützung anbieten“, so Christoph Kulterer. „Wir haben uns kurzerhand entschlossen, uns bei der Aktion der IV zu beteiligen und 14 Laptops für SchülerInnen der Neuen Mittelschule in unserer Region, dem Oberkärntner Raum, zur Verfügung zu stellen“.

Investition in die Zukunft

Die Hasslacher Gruppe bildet jährlich über zwei Dutzend Lehrlinge in unterschiedlichsten Lehrberufen aus, viele davon haben auch die NMS besucht. „Wir stehen im engen Kontakt mit den Schulen in unserer Umgebung. Von der Unterstützung unserer Partnerschulen bis hin zu Werksbesichtigungen und Schnuppertagen, die Schüler und Schülerinnen sind unsere Zukunft, in die wir auch investieren müssen.“ sagt Christoph Kulterer weiters. Ein großer Dank gilt an alle Kärntner Betriebe, die Zusammenhalten und sich auch jetzt in der schwierigen Zeit nicht davon abhalten lassen, andere zu unterstützen und zu helfen.

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