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Politik - Kärnten
Debatte
© Bettina Nikolic

Sonst droht Arbeitslosigkeit

Ist eine Verlängerung der Kurzarbeit unbedingt nötig?

Kärnten – Die Covid19-Kurzarbeit konnte grundsätzlich für drei Monate beantragt werden. Treffen die Förderrichtlinien weiter zu, ist die Verlängerung auf insgesamt sechs Monate möglich. Gewisse Branchen würden jedoch mehr Zeit benötigen.

 1 Minuten Lesezeit (234 Wörter)

Ihre Forderung nach Verlängerung der Covid-Kurzarbeit erneuert heute, Donnerstag, Kärntens Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig: „Für bestimmte Branchen – insbesondere die Hotellerie, das Gastgewerbe, Reisebüros oder Busunternehmen – ist eine Verlängerung unabdingbar. Ansonsten droht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitslosigkeit.“

Geschäft eingeschränkt

Eine Rückkehr zu „business as usual“ werde es noch lange nicht geben. „Aufgrund der Verhaltensregeln und Reisebeschränkungen wird eine Vielzahl von Unternehmen nur eingeschränkt hochfahren und auch in den kommenden Monaten ihrer Geschäftstätigkeit nicht in vollem Umfang nachgehen können. Die Kurzarbeit bewahrt nicht nur die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Arbeitslosigkeit, sie ermöglicht es den Unternehmerinnen und Unternehmern auch, ihre Stammbelegschaft zu halten“, so Schaunig.

Große Belastung

Das Instrument der Kurzarbeit sei generell eine sinnvolle und wichtige Maßnahme der Bundesregierung, allerdings sei es notwendig, die Abläufe zu verbessern. „Die rückwirkende Auszahlung ist für viele Betriebe eine große Belastung, da die Vorfinanzierung durch die Banken leider nicht immer unbürokratisch möglich ist – und dies ausgerechnet in einer Phase, in der durch Umsatzrückgänge die Liquiditätsdecke ohnehin sehr dünn ist“, kritisiert Schaunig. Hier brauche es dringend eine unbürokratische Lösung, etwa eine Akkontierung für die Unternehmen. Zudem spricht sich die Arbeitsmarktreferentin für eine personelle Stärkung des Arbeitsmarktservice und  für eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes aus. 

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