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Geldstrafe für Kärntner:

„Muss ich mit meinen engsten Angehörigen im Auto eine Maske tragen?“

Villach – Ein Facebook Posting sorgt derzeit für viel Diskussion. Ein Kärntner befand sich demnach mit seiner Freundin und seiner Schwester ohne Maske im Auto. Als sie von der Polizei aufgehalten wurden, wurde eine Geldstrafe verhängt. "Ich empfinde es als bodenlose Frechheit. Es sollte damit aufgehört werden, Menschen zu bestrafen bei solch schwammigen und unklaren Vorschriften der Regierung", verlangt der junge Mann. Bist du seiner Meinung?

 3 Minuten Lesezeit (389 Wörter) | Änderung am 17.05.2020 - 20.22 Uhr

„Ich war heute in Villach mit meiner Freundin und Schwester frühstücken und einkaufen. Im Lokal ohne Maske und Abstand frühstücken scheint kein Problem! Beim Einkaufen wurde gemäß Vorschriften die Maske getragen. Auf dem Weg nach Hause wurde ich mit Blaulicht verfolgt und angehalten“, schreibt ein Kärntner heute verärgert auf Facebook. Da er und die anderen beiden Insassen im Auto keine Masken trugen, wurde laut ihm eine Geldstrafe verhängt. Für den jungen Mann unverständlich. Viele User scheinen seine Meinung zu teilen. Das Posting hat bereits über 400 Kommentare und wurde fast 300 Mal geteilt.

„25 Euro Strafe pro Person“

Die Polizei habe nach dem Anhalten sofort nach der Personenkonstellation gefragt. Da seine Freundin und er nicht im selben Haushalt leben, soll eine Strafe verhängt worden sein. „Mir wurde gesagt ich müsste 75 Euro zahlen – 25 Euro pro Person – auf Grund einer Vorschriftsverletzung“, schildert der Kärntner. Alle drei Personen hatten laut dem jungen Mann eine Maske eingesteckt. Letztendlich soll eine Strafe in Höhe von 50 Euro verhängt worden sein. Der Kärntner lebt laut eigenen Angaben mit seiner 16-jährigen Schwester bei seinen Eltern. Mit seiner Freundin lebt er nicht in einem gemeinsamen Haushalt, sie sei jedoch regelmäßig bei ihm zu Besuch.

„Wie soll so etwas berechtigt sein?“

Auch seitens des ÖAMTC heißt es: „Bei der gemeinsamen Benutzung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker dürfen nur zwei Personen befördert werden.“ Für den Kärntner ist die Geldstrafe trotzdem unverständlich. „Ich stelle mir die Frage, wie so etwas berechtigt sein soll. Der Bundeskanzler steht selbst ohne Maske in der Öffentlichkeit und ich muss mit meinen engsten Angehörigen im Auto eine Maske tragen?“, kritisiert er. Dazu kommt, dass er aktuell als Rekrut beim Bundesheer gerade mal einen Monatslohn von 350 Euro bekäme. „Da tut die Strafe schon weh“, erzählt der Autofahrer.

Was ist deine Meinung?

Geldstrafe, weil man mit Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, ohne Maske im Auto fährt. Findest du die Strafe dafür gerechtfertigt? Oder ist sie deiner Meinung nach unnötig. Teile uns deine Meinung zu dem Thema in den Kommentaren unter unserem Facebook Posting mit und diskutiere mit der Community.

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