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Politik - Kärnten
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Post-Corona-Maßnahmenkatalog

Kärnten will Folgen für Land und Be­völ­kerung ab­fangen

Kärnten – Die Corona-Krise und die gesetzten Maßnahmen stellen das Land Kärnten vor eine Vielzahl von Herausforderungen. In der nächsten Regierungssitzung, am kommenden Dienstag, dem 19. Mai 2020, wird Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, einen Überblick über die geplanten und priorisierten Maßnahmen und Aktivitäten seitens der Abteilung für die Post-Corona-Phase geben.

 2 Minuten Lesezeit (267 Wörter) | Änderung am 17.05.2020 - 12.58 Uhr

„Aufgrund des Coronavirus ist es notwendig, dass wir als Landesregierung gemeinsam mit sämtlichen Abteilungen und Landesbereichen eine neue Prioritätensetzung vornehmen, um die negativen Folgen der Pandemie für die Bevölkerung, den Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort bestmöglich abzufangen“, erklärt Kaiser. Die ihm zugeordnete Abteilung 6 übernehme dabei Behördenfunktion, Serviceleistungen für Bürgerinnen und Bürger, ist Förderstelle und hat als Schulerhalter Aufgaben im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung.

„Land ist wesentlicher Auftraggeber für die heimische Wirtschaft“

Neben den Herausforderungen der internen Verwaltung (Digitalisierung, ELAK) stehen für die Zukunft strategische Entscheidungen bei der Priorisierung von Förderleistungen und Aufgabenerbringung an. „Hier sind beispielsweise die notwendigen und anstehenden Investitionen in Fachberufsschulen und in die Kärntner Tourismusschule als Schwerpunkte vorgesehen“, so Kaiser. „Das Land Kärnten ist ein wesentlicher Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Einer gezielten investiven Impulsgebung durch die öffentliche Hand zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur ist daher oberste Priorität einzuräumen“, so der Landeshauptmann. Großen Wert legt das Land künftig auch darauf, die Rechnungen noch schneller zu bezahlen.

Bildungsangebote für die Wirtschaft

Ebenso müsse es in den kommenden Wochen um Bildungsangebote für die Wirtschaft im Sinne der Fachkräfteausbildung gehen: angefangen von einer qualitätsvollen Lehrlingsausbildung bis hin zum Musikbereich (Musikschulen, Gustav Mahler Privatuniversität), Fachhochschul- und Universitätsangebote für die Wirtschaft und nicht zuletzt die Ausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen für das Gesundheits- und Pflegewesen. Im Förderwesen sind insbesondere die zukünftigen Ausrichtungen in der Elementarbildung (Änderung Kärntner Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz) sowie die Förderung von Einzelprojekten zu priorisieren.

 

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