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Hauptverhandlung morgen:

Weitere Befragungen notwendig: Prozess um totes Baby erneut vertagt

Klagenfurt – Am heutigen Montag, dem 18. Mai, wurde das Verfahren um einen 27-jährigen Vater vor dem Landesgericht Klagenfurt fortgesetzt und erneut vertagt. Ihm wird vorgeworfen, seine sechs Wochen alte Tochter getötet zu haben. Die Hauptverhandlung wurde nun auf morgen verschoben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Wie der ORF Kärnten vor kurzem berichtete, wurde der Mordprozess um den 27-jährigen Vater, dem zur Last gelegt wird, seine Tochter zu Tode geschüttelt zu haben, am Landesgericht Klagenfurt erneut vertagt. Am heutigen Montag hätte die Hauptverhandlung im Prozess stattfinden sollen. Wir haben berichtet. Es kam auch zum Prozess, jedoch mussten aufgrund der Erkrankung eines Geschworenen erneut Aussagen verlesen und Zeugen neuerlich befragt werden. Da jedoch noch weitere Zeugen und der Sachverständige befragt werden müssen, wurde die die Hauptverhandlung auf den morgigen Dienstag, den 19. Mai, vertagt.

Privatgutachter soll Angeklagten entlasten

Laut dem Medienbericht des ORF Kärnten bekannte sich der Angeklagte heute als „nicht schuldig“. Sein Verteidiger habe außerdem einige Kritik an dem Vorgehen der Staatsanwaltschaft geäußert. So sei ein Gutachter hinzugezogen worden, der mit der Materie nichts zu tun gehabt hätte. Daher wurde ein Privatgutachten erstellt, dass den Angeklagten, laut dessen Verteidiger, entlasten würde. Der Privatgutachter habe nämlich festgestellt, dass die Blutungen im Gehirn des Kleinkindes auch durch Sauerstoffverlust entstanden sein könnten, und nicht, wie angenommen, durch ein Schütteltrauma.

Am morgigen Dienstag, dem 19. Mai, wird die Verhandlung am Landesgericht Klagenfurt fortgesetzt. Für den Angeklagten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

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