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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © BMI/Gerd Pachauer

Ausblick auf Kriminalstatistik 2020

Corona-Kriminalität: Verlagerung ins Internet

Österreich/Kärnten – In einer heutigen Pressekonferenz informierten Innenminister Karl Nehammer und BKA-Direktor Franz Lang über die Kriminalität in der Coronavirus-Krise.

 1 Minuten Lesezeit (161 Wörter) | Änderung am 19.05.2020 - 10.30 Uhr

Wie Innenminister Karl Nehammer informiert hat die Coronavirus-Krise die Kriminalität drastisch verändert. Es ist zu bemerken, dass sich die Kriminalität (Bsp. klassische Straßenkriminalität) hin zu Internetbetrug und häuslicher Gewalt verlagert. Die klassische Gesamtkriminalität hat sich mit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen halbiert. Es ist eine deutliche Konzentration auf häusliche Gewalt seit dem ersten Tag der Ausgangsbeschränkungen zu verzeichnen. Bisher sind sonst nur leichte Anstiege zu Weihnachten und Urlaub bemerkbar. Die Polizei hat 30 Betretungsverbote pro Tag im Durchschnitt ausgesprochen. Seit der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen steigt die klassische Kriminalität wieder an.

Internetkriminalität steigt

Die Polizei verzeichnet eine Zunahme von 27,5 % an Cyperkriminalität. Die Schwerpunkte lagen im Verkauf von Mund-Nasen-Masken, Medikamenten, Fake News und Suchtgifthandel.

Sicherheit in Österreich

Von Bund über Länder bis hin zu Gemeinden mit Initiative „Gemeinsam Sicher“ sollen Schwerpunkte in der Post-Corona-Phase gesetzt werden. Auch internationale Verbindungen sollen verstärkt werden. Besonders gegen Cyberkriminalität soll vehement vorgegangen werden.

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