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Leute - Villach
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Psychische Belastungen

Positive Bilanz für Corona-Kummer­nummer

Villach – Wer rasch hilft, hilft doppelt. Nach diesem Motto stellte die Stadt Villach zu Beginn der Corona-Pandemie eine eigene Hotline, die Corona-Kummernummer zur Verfügung. Ab sofort werden Beratungen über andere Helplines durchgeführt.

 1 Minuten Lesezeit (216 Wörter)

Umsichtig und vor allem rasch und unbürokratisch hat die Stadt Villach zu Beginn der Corona-Pandemie reagiert. Als absehbar war, dass die von der Bundesregierung angeordneten Maßnahmen länger andauern und das Leben massiv beeinflussen, wurde das Angebot einer regionalen Hotline geschaffen. „Wir halten zusammen und helfen einander. Daher haben wir eine Anlaufstelle für unsere Bürgerinnen und Bürger, die Sorgen und Probleme haben, angeboten“, sagt Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Ängste und Sorgen

Zwei Expertinnen kümmerten sich täglich – auch am Wochenende – um die anonymen Anfragen auf der Corona-Kummernummer. „Die Hotline wurde gut angenommen. Hauptsächlich ging es um Stabilisation, psychische Belastungen durch die doch beängstigende Situation aber auch um rechtliche Fragen“, erklärt Marie-Theres Grillitsch vom Frauenbüro, die das Projekt abgewickelt hat. Existenzängste, Wut und auch Einsamkeit waren Themenfelder, die Anrufer überwiegend weiblich und im Erwachsenenalter. Die Beratungsgespräche mit psychotherapeutischem Charakter dauerten durchschnittlich eine halbe Stunde.

Keine Infizierten in Villach

Mit fortlaufender Dauer der Pandemie wuchs das Angebot an Beratungs- und Informations-Hotlines. Parallel dazu schwand die Anzahl der mit Covid-19-Infizierten in Villach letztlich auf null.

Wer jetzt Sorgen hat und Hilfe benötigt, kann sich rund um die Uhr an folgende Hilfs-Hotlines wenden:

  • Psychiatrischer Not- und Krisendienst. Tel: 0 664 / 300 900 3
  • Telefonseelsorge. Tel: 142 (ohne Vorwahl)
  • Frauenhelpline. Tel: 0 800 / 222 555
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