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Der Künstler Klaus Littmann konnte beim heutigen Prozess aufgrund der Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht anwesend sein.
Der Künstler Klaus Littmann konnte beim heutigen Prozess aufgrund der Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht anwesend sein. © 5min

Wegen Abwesenheit von Littmann:

For Forest: Prozess bis September vertagt

Klagenfurt – Bereits im Oktober 2019 wurde der Stadionwald For Forest wieder abgebaut. Lange danach sorgt das Kunstprojekt weiterhin für Schlagzeilen. Der Initiator des Projekts, Klaus Littmann, hatte seinen ehemaligen Geschäftspartner verklagt. Der Prozess am Klagenfurter Landesgericht wurde heute jedoch bis September vertagt.

 2 Minuten Lesezeit (336 Wörter) | Änderung am 19.05.2020 - 21.48 Uhr

Der Stadionwald For Forest ist bereits seit Oktober vergangenen Jahres wieder abgebaut, die rechtlichen Auseinandersetzungen im Bezug auf das Kunstprojekt scheinen aber kein Ende zu nehmen. Der Initiator des Projekts und Künstler, Klaus Littmann, hatte die „For Forest Forever GmbH“ seines ehemaligen Geschäftspartners, Herbert Waldner, angezeigt und 39.000 Euro gefordert. Durch die Klage sollten Kosten für die künstlerische Projektleitung und weitere Vorlaufkosten geltend gemacht werden.

Ankläger nicht anwesend

Die im Prozess geforderten 39.000 Euro seien, laut einem Medienbericht des ORF Kärnten, nur ein Teilbetrag der insgesamten Forderungen an die „For Forest Forever GmbH“. Insgesamt würden sie 340.000 Euro betragen. Waldner soll, laut dem Medienbericht, ausgesagt haben, dass Littmann die budgetierten Kosten massiv überschritten habe und er daher den Schaden zu tragen habe. Littmann selbst konnte beim heutigen Prozess nicht anwesend sein, da er die Schweiz wegen der aktuellen Corona-Pandemie nicht verlassen konnte. Aufgrund der Abwesenheit des Anklägers wurde die weitere Verhandlung bis September vertagt.

FPÖ-Darmann: „Projekt bleibt als ´Skandalwald´ in Erinnerung“

Neuerliche Kritik am Kunstprojekt kommt anlässlich des heutigen Prozesses von den Kärntner Freiheitlichen. Zur Fortsetzung des Prozesses der Littmann Kunstvermittlungs GmbH gegen die „For Forest Forever GmbH“ erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann in einer Aussendung: „Die von Beginn an geübte Kritik der FPÖ hat sich leider in allen Punkten bestätigt. Das sogenannte Kunstprojekt ´For Forest´ wird in einer Reihe von Prozessen vor Gericht aufgearbeitet und bleibt in der Bevölkerung daher als ´Skandalwald aus Klagenfurt´ in Erinnerung.“ Bei diesem Projekt habe es, so Darman, „nur Probleme gegeben“. Dabei nennt er etwa die „Umweltverschmutzung durch den Transport der Bäume durch halb Europa“, oder die „monatelange Stadionblockade und leere Tourismusversprechungen“. Darmann: „Hier wurde ohne Hausverstand Steuergeld in ein Schildbürgerprojekt gepumpt und damit im zweitwaldreichsten Bundesland Österreichs ein Umweltfrevel begangen.“ Laut ihm sei es bedauerlich, dass sich der Prozess nun bis in den Herbst weiterziehe und das Projekt damit für weitere negative Schlagzeilen für das Tourismusland Kärnten sorge.

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