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Politik - Kärnten
Wirtschaftskammer Kärnten Präsident Jürgen Mandl
Wirtschaftskammer Kärnten Präsident Jürgen Mandl © WKK/Helge Bauer

Wirtschaftskammer Präsident Mandl:

„Wichtige Nach­besserungen beim Fixkosten­zuschuss erreicht!“

Kärnten – Begrüßt hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Nachjustierungen beim wichtigen Corona-Fixkostenzuschuss. Seit Tagen und besonders übers vergangene Wochenende habe man auch seitens der Wirtschaftskammer Kärnten mit Unterstützung der Landespolitik und der Jungen Wirtschaft-Bundesvorsitzenden Christiane Holzinger um Verbesserungen für die betroffenen Unternehmen gerungen, nun sei der Durchbruch erzielt worden.

 2 Minuten Lesezeit (329 Wörter) | Änderung am 20.05.2020 - 19.40 Uhr

Mandl: „Besonders freut mich, dass es uns gelungen ist, den dringend notwendigen Vorschuss wieder – wie ursprünglich vorgesehen – auf 50 Prozent des zu erwartenden Gesamtzuschusses zu erhöhen, damit die Liquidität der Unternehmen bestmöglich gewährleistet werden kann.“ Weitere wichtige Verbesserungen sind laut Mandl die Senkung der Mindestzuschusshöhe von 2.000 Euro auf 500 Euro, auch eventuelle Zahlungen des Härtefallfonds werden entgegen früheren Planungen nicht gegengerechnet. Zu den genau definierten Fixkosten zählt auch ein Unternehmerlohn zwischen 666,66 und 2.666,67 Euro pro Monat. Mandl: „Ich bin sehr froh und danke allen Einsichtigen, dass es gelungen ist, eines der nach meinem unternehmerischen Verständnis wichtigsten Instrumente zur wirtschaftlichen Krisenbekämpfung nun hinsichtlich Tempo und Treffsicherheit an den Start zu bringen.“ Anträge für die erste Tranche – ausschließlich über FinanzOnline – sind ab heute möglich, die zweite Tranche kann ab 19. August, die dritte ab 19. September beantragt werden.

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Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft - © KK

Holzinger: „Wichtige Forderung der Jungen Wirtschaft umgesetzt“

„Der Corona Hilfs-Fonds ist das umfangreichste Instrument aus dem Hilfspaket der Bundesregierung für die heimische Wirtschaft. Die Fixkostenzuschüsse pumpen die so dringend benötigte Liquidität in unsere Betriebe“, meint Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, in einer heutigen Ausendung. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, diesen Vorschuss auf 50% der zustehenden Mittel zu erhöhen. Damit wird eine wichtige Forderung der Jungen Wirtschaft umgesetzt, ebenso wird der Fixkostenzuschuss bereits ab 500 Euro anstelle von ursprünglich 2.000 Euro gewährt. Das hilft vor allem unseren Kleinstbetrieben und EPU“. Zahlungen aus dem Härtefall-Fonds müssten nicht mehr gegengerechnet werden, zu den Fixkosten zählt auch der Unternehmerlohn. Da nun zusätzlich auf die De-minimis-Beihilfenregelung abgestellt wird, erhalten mehr Unternehmen Zugang zum Zuschuss. „Die Hilfspakete der Bundesregierung sollen einander ergänzen. Nach der ersten Hilfe für Lebenshaltungskosten durch den Härtefall-Fonds unterstützt jetzt der Corona Hilfs-Fonds mit Zuschüssen zu Fixkosten für Unternehmen aller Größen“, sagt Holzinger abschließend.

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