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Politik - Kärnten
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Austausch mit Friaul und Veneto

Konferenz: Friaul pocht auf ein­heitliche Grenz­öffnung

Kärnten – Zum wiederholten Mal fand am Mittwoch, dem 20. Mai 2020, eine Videokonferenz zwischen Regierungsvertretern aus Kärnten, Friaul und dem Veneto statt. Vor allem Friaul pochte auf eine in Europa einheitliche Grenzöffnung.

 2 Minuten Lesezeit (258 Wörter)

Zum wiederholten Mal fand am Mittwoch, dem 20. Mai 2020, eine Videokonferenz zwischen Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig und den Regierungsvertretern von Friaul, Massimiliano Fedriga, Sergio Bini, und dem Veneto mit Gianpaolo Bottacin, Roberto Marcato sowie Amedeo Aristei, dem Leiter des Zivilschutzverbandes von Friaul statt.

Friaul pocht auf einheitliche Grenzöffnung

In einer ersten Gesprächsrunde konnten die drei Regionen, auf die vor allem in Italien mittlerweile gute Entwicklung der Corona-Zahlen verweisen. Kärnten konnte auf den 15. Tag ohne Corona-Neuinfizierung hinweisen, während Friaul und Veneto die sinkenden Infektionszahlen positiv stimmen und das Hochfahren der Wirtschaft dementsprechend auch begonnen hat. Intensiv besprochen wurden die wirtschaftlich notwendigen Grenzöffnungen unter den Gesichtspunkten der Corona-Entwicklungen in den Ländern. „Bilaterale Verhandlungen laufen auf den jeweiligen Bundesebenen […]“, so Kaiser. Vor allem Friaul pocht auf eine in Europa einheitliche Grenzöffnung mit seinen touristisch abhängigen Badeorten an der Oberen Adria.

Regierungsvertreter vereinbaren Euregio-Wirtschaftskonferenz

Um die Wirtschaft in der Alpen-Adria-Region wieder in Gang zu bringen, schlug Kaiser daher auch eine eigene Euregio-Wirtschaftskonferenz vor. „Um unsere regionalen Märkte, Unternehmen und den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bringen, ist es sinnvoll, über die Grenzen hinweg auch europäische Mittel in Form von Kooperationen anzusprechen. Mit dem Instrument der Euregio können wir gemeinsam, stark auftreten“, betonte Kaiser, der der Vorsitzende der Euregio ist. Für diese Euregio-Wirtschaftskonferenz werde LHStv.in Gaby Schaunig ein entsprechendes Konzept ausarbeiten.

Die nächste Video-Konferenz der drei Länder wurde für die erste Juni-Hälfte vereinbart, wenn mehr Klarheit über die Corona-Entwicklung und die Grenzöffnungen herrscht.

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