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Im Bild: ÖR Josef Steiner, LR Daniel Fellner, LR Martin Gruber, Meinhard Schöffmann
Im Bild: ÖR Josef Steiner, LR Daniel Fellner, LR Martin Gruber, Meinhard Schöffmann © Büro LR Gruber/Taltavull

Initiative wird fortgesetzt:

420.000 Quadrat­meter wurden bisher zu Bienen­wiesen

Kärnten – Die im Vorjahr erfolgreich gestartete Initiative „Bienenwies’n“ zur Anlage von blühenden Bienenwiesen wird fortgeführt. Bisher wurden über 420.000 Quadratmeter Grünflächen in Kärnten zu Nahrungsquellen und zum Rückzugsort für Insekten umgewandelt.

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Aufgrund des frühen Mähzeitpunktes von Wiesen und landwirtschaftlicher Flächen fehlt Bienen, Schmetterlingen und anderen bestäubenden Insekten oft die Nahrung aus Pflanzen die blühen. Um ihre Lebensgrundlage zu sichern, wurde bereits im Vorjahr die Initiative „Bienenwies’n“ in Kooperation von Land Kärnten, Maschinenring, Landesverband für Bienenzucht in Kärnten, Kärntner Gemeindebund und Kärntner Saatbau ins Leben gerufen – mit großem Erfolg. Deshalb wird sie auch heuer fortgeführt. „Indem wir Bienenwiesen anlegen, können wir helfen, den natürlichen Lebensraum der Bienen zu bewahren“, gab Bienenwirtschaftsreferent LR Martin Gruber am Freitag, bekannt.

420.000 Quadratmeter wurden zu Bienenwiesen

Der Maschinenring Kärnten hofft, dass sich auch heuer wieder viele an der Aktion beteiligen. „Im Jahr 2019 und im Frühjahr 2020 haben zahlreiche Gemeinden, Unternehmen und Privathaushalte Bienenwiesen angelegt. So wurden bisher über 420.000 Quadratmeter Grünflächen in Kärnten zu Nahrungsquellen und zum Rückzugsort für Insekten umgewandelt“, informierte Josef Steiner, Landesobmann des Maschinenrings.

Abwicklung der Aktion erfolgt über Bienenzuchtvereine

Vom Land Kärnten werden nun Gemeinden bei der Anlage von Bienenwiesen unterstützt. „Das hilft nicht nur den Bienen, sondern senkt die Kosten für die Bewirtschaftung öffentlicher Flächen und trägt zu einer Verschönerung des Ortbildes bei“, so Gruber. Das Agrarreferat fördert interessierten Gemeinden das Anlegen einer Fläche von bis zu maximal 50 Quadratmetern. „Dieses Projekt ist im wahrsten Sinne des Wortes eine schöne Sache“, so Gemeindereferent LR Daniel Fellner. Auch der Landesverband für Bienenzucht steht voll hinter der Initiative. Die Abwicklung der Aktion erfolgt über die örtlichen Bienenzuchtvereine, die auch für Auskünfte zur Verfügung stehen.

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