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Die Strafen für die beiden Kärntner Waffenhändler wurden nun deutlich angehoben. Die Entscheidung ist rechtskräftig.
SYMBOLFOTO Die Strafen für die beiden Kärntner Waffenhändler wurden nun deutlich angehoben. Die Entscheidung ist rechtskräftig. © pixabay.com

Nach Berufung durch Staatsanwaltschaft:

Strafen für Kärntner Waffen­händler nachträglich angehoben

Klagenfurt/Graz – Bereits am 15. Oktober wurden zwei Kärntner Waffenhändler am Landesgericht Klagenfurt schuldig gesprochen. Es bestand der Verdacht, die beiden hätten jahrelang die italienische Mafia mit illegalen Waffen beliefert. Wie am heutigen Montag, dem 25. Mai, bekannt wurde, wurde die damalige Strafe für die beiden Kärntner nun deutlich erhöht.

 1 Minuten Lesezeit (158 Wörter) | Änderung am 25.05.2020 - 17.37 Uhr

Die beiden Kärntner Waffenhändler, Vater und Sohn, wurden im Oktober 2019 bereits am Landesgericht Klagenfurt verurteilt. Damals waren die Strafen von 24 bzw. 20 Monaten noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein.

Strafen deutlich angehoben

Wie am heutigen Montag, dem 25. Mai, bekannt wurde, gab das Oberlandesgericht Graz bereits im März der Berufung durch die Staatsanwaltschaft statt. Die Strafen für die beiden Kärntner haben sich damit drastisch erhöht. So muss der 74-jährige Waffenhändler nun für drei Jahre hinter Gitter, sein 48-jähriger  Sohn für zweieinhalb Jahre, wie Mag. Elisabeth Dieber, Richterin am Oberlandesgericht Graz, auf Anfrage von 5-Minuten bestätigte. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Italienische „Geschäftspartner“ verurteilt

Wie der ORF Kärnten heute in einem Medienbericht mitteilte, wurden die italienischen „Geschäftspartner“ der beiden Kärntner erst in der vergangenen Woche wegen der Waffengeschäfte verurteilt. Der Kopf der Mafia-Bande erhielt, laut ORF Kärnten, acht Jahre Haft.

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