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Wirtschaft - Kärnten
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Laut einem Bericht des Landesrechnungshofes:

Rechnungshof: Mitarbeiter der KABEG gehören zu den Spitzen­verdienern

Kärnten – Wie ein aktueller Bericht des Landesrechnungshofes zeigt, gehören Krankenhausmitarbeiter und Ärzte der Kärntner Landesspitäler (KABEG) zu den Bestverdienern im österreichweiten Vergleich.

 2 Minuten Lesezeit (329 Wörter) | Änderung am 26.05.2020 - 11.44 Uhr

Laut einem Bericht des Landesrechnungshofes liegen die Verdienste der KABEG-Mitarbeiter im bundesweiten Vergleich auf dem ersten oder zweiten Platz. Der Vergleich erstreckt sich über alle Berufsgruppen, vom Oberarzt bis hin zum Pflegeassistenten und zog das Gehaltssystem 2019 nach einheitlichen Kriterien heran. Demnach erhielten Fach-und Oberärzte der KABEG (inkl. verlängerter Dienste bzw. Nachtdienste) eine Jahresvergütung von 137.773 Euro, um 14.768 Euro oder zwölf Prozent mehr als der österreichweite Durchschnitt. Sie liegen damit auf Platz eins der Bewertung. Auch andere Berufsgruppen der KABEG verdienen besser als in anderen Bundesländern. Demnach liegen die Verdienste zwischen vier und zehn Prozent über dem Durchschnitt.

Rechnungshof empfiehlt Anpassung

In dem Bericht des Landesrechnungshofes stoßen die hohen Verdienste auf Kritik bei den Prüfern. Sie empfehlen eine „Harmonisierung der Vergütungsunterschiede zwischen den Trägern der Bundesländer anzustreben“. Für das bestehende Personal könne man dies bei Gehaltsvalorisierungen berücksichtigen, „für neue Mitarbeiter sollte ein neues Gehaltssystem evaluiert werden, das dem österreichischen Durchschnitt entspräche“. Laut einer Stellungnahme der KABEG werde die vorgeschlagene Harmonisierung begrüßt und angestrebt. Allerdings bedürfe dies „einer politischen Willensbildung und könne nur langfristig und mit Augenmaß angegangen werden“.

„Finanzströme entflechten“

„Gerade angesichts der Folgen der Corona-Krise ist die Zeit reif, um alle Finanzströme zwischen dem Land, den Gemeinden und ausgegliederten Gesellschaften zu entflechten und für einen effizienten Mitteleinsatz zu sorgen. Wir müssen jetzt mit Taschenspielertricks aufhören und die Finanzierung der KABEG natürlich neu regeln und auf transparente Beine stellen“, erklärt FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Christian Leyroutz in einer Reaktion.

Ambulanzen überfüllt

Sowohl für den Landesrechnungshof als auch für die KABEG stellen die vielen Patienten in den Notfallambulanzen ein Problem dar. Die KABEG sieht den Grund dafür in der „nicht-adäquaten Versorgung im niedergelassenen Bereich“. Vor allem an den Wochenenden und an Tagesrandzeiten sei ein massiver Zuwachs bemerkbar. Die Landesregierung verwies auf die fünf Primärversorgungszentren, die laut Plan bis Ende 2021 realisiert werden sollen.

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