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Wirtschaft - Kärnten
Die NAAN-Präsidentenkonferenz im Februar 2019.
Die NAAN-Präsidentenkonferenz im Februar 2019. © Foto Fischer

Der WKO Präsident wünscht sich:

WKO Mandl: „Zwischen Alpen und Adria frei bewegen“

Kärnten – Bereits seit 26. Feber stimmen sich die Präsidenten des „New Alpe Adria Chambers of Commerce, Industry, Crafts, Agriculture and Economy Network“ (NAAN) in regelmäßigen Online-Konferenzen ab, um die Wirtschaft des Alpen-Adria-Raums bestmöglich durch die Coronakrise zu begleiten.

 2 Minuten Lesezeit (336 Wörter) | Änderung am 26.05.2020 - 13.52 Uhr

Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten und Vorsitzender der NAAN: „Bisher ging es besonders darum, multilateral Infos zu sammeln um diese in der täglichen Beratung an unsere Mitglieder weiterzugeben. Zusätzlich zu den Infos der WKO-AußenwirtschaftsCenter in Mailand, Padua, Laibach und Zagreb, bekommen wir für unsere Service-Arbeit über das NAAN-Netzwerk wichtige regionale Zusatzinformationen und Zugänge zu Behörden etc.“ Dieses Bekenntnis zum offenen Informationsaustausch und einer funktionierenden grenzüberschreitenden Wirtschaft haben die NAAN-Präsidenten auch in einer aktuellen gemeinsamen Erklärung festgeschrieben.

Wichtigstes Thema: das Hochfahren der Wirtschaft

Wichtigstes Thema der Kammerpräsidenten derzeit: das Hochfahren der Wirtschaft nach dem Shutdown. „Wir loten laufend aus, welche Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll und gesundheitlich verantwortungsvoll sind, um den Wirtschaftskreislauf senza confini wieder in Schwung zu bringen“, so Mandl. In diesem Zusammenhang unterstützt Mandl den Kurs von Landeshauptmann Peter Kaiser: „Auch ich bin dafür, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Slowenien so rasch und so weitgehend wie möglich zu normalisieren und auch unseren hart geprüften Freunden in Italien ein Signal der Solidarität zu senden.“ Aktives Zeichen für die Bemühungen eines geregelten Wirtschaftslebens ist auch der Umstand, dass die WK Kärnten auch in Corona-Zeiten alle laufenden EU-Projekte für den Alpen-Adria-Raum aktiv weitergeführt hat.

Alpen-Adria Raum öffnen

Sowohl in Kärnten als auch in den mittelbar angrenzenden italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien, Veneto und Trentino/Südtirol oder in Slowenien sei die Pandemie im Griff und das Risiko beherrschbar. „Dass wir alle die Gefahren kennen und wachsam sein müssen, ist selbstverständlich. Aber wir müssen auch die Möglichkeiten nützen, um nicht nur die Wirtschaft des Alpen-Adria-Raums so schnell wie möglich wieder hochzufahren, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen wieder ein Stück gelebte Normalität einkehren zulassen. Und dazu gehört vor allem, dass wir uns in unserem besonderen Lebensraum zwischen Alpen und Adria frei bewegen können!“, unterstrich Mandl.

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Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. - © wko.at/ktn/medien

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