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Politik - Kärnten
Klagenfurts Vizebürgermeister Wolfgang Germ (Abfallwirtschaftsverband Klagenfurt), Horst Niederbichler und Villachs Bürgermeister Günther Albel (beide Abfallwirtschaftsverband Villach, von links)
Klagenfurts Vizebürgermeister Wolfgang Germ (Abfallwirtschaftsverband Klagenfurt), Horst Niederbichler und Villachs Bürgermeister Günther Albel (beide Abfallwirtschaftsverband Villach, von links) © Wajand

Kampf gegen "Problemprodukte"

Kärntenweite Kampagne: „Gefährlichen Müll“ richtig entsorgen

Kärnten – 80.000 Kilo Batterien landen jährlich im Kärntner Hausmüll. Das war das ernüchternde Ergebnis einer Analyse des Restmülls im Vorjahr. Kärntens Abfallwirtschaftsverbände beschlossen damals, eine Kampagne zu starten, um das Verständnis für das potenzeille Problemprodukt "Batterie" zu schärfen.

 3 Minuten Lesezeit (387 Wörter)

Nun war es soweit: In Klagenfurt stellten Günther Albel, Chef des Abfallwirtschaftsverbandes Villach, und sein Klagenfurter Kollege, Vizebürgermeister Wolfgang Germ, der Presse die Kampagne vor: Mit Sujets, die mit augenzwinkern, auf die richtige Entsorgung von Batterien und Akkus aufmerksam machen, soll die Sammelquote von derzeit nur rund 45 Prozent „deutlich über 50 Prozent“ gehoben werden, wie Albel bei der Pressekonferenz sagte. In den kommenden Wochen erhält jeder Kärntner Haushalt mit der „Kärntner Woche“ einen Aufkleber zugeschickt, den man auf Mülltonnen kleben kann. Darauf zu sehen und zu lesen: Eine Warnung, dass Batterien/Akkus nicht in den Restmüll gehören.

Richtiges Entsorgen äußerst wichtig

Das richtige Entsorgen von Batterien ist in dreierlei Hinsicht wichtig:

  • 1. Umwelt: Batterien enthalten Metalle, die nichts im Restmüll verloren haben und die Umwelt belasten können.
  • 2. Sicherheit: Batterien oder Akkus können Feuer fangen. Der große Brand im Altstoffsammelzentrum Villach aus dem Vorjahr ist nur ein abschreckendes Beispiel.
  • 3. Wiederverwertung: Bis zu 90 Prozent der Metalle, die sich in Batterien befinden, können mittlerweile wiederverwendet werden. Das Sammeln der Batterien ist also ökologisch wertvoll.

Viele Sammelstellen Kärnten

Batterien an den richtigen Stellen zurückzugeben, ist nicht schwer: Neben den 81 Alt- und Problemstoffsammelstellen in ganz Kärnten sind auch alle Geschäfte, die Batterien verkaufen, verpflichtet, sie wieder zurückzunehmen. Villach Altstoffsammelzentrum befindet sich in der Drauwinkelstraße, direkt an der Gewerbeaufschließungstraße Villach, unweit der Draubrücke bei St. Magdalen.

Richtiger Umgang mit Batterien

Da Batterien potenziell gefährlich sein können, ist der richtige Umgang mit ihnen besonders wichtig. Anbei ein paar Tipps:

  • Batterien nur mit Originalzubehör laden! So lassen sich Kurzschlüsse durch Überladung vermeiden.
  • Sicher laden! Geräte nur auf schwer brennbaren Oberfläche laden – etwa Keramitk, Metall oder behandeltes Holz.
  • Unter Aufsicht laden! Vor allem bei größeren Akkus, etwa im E-Bike, können Sie so einen Brand rechtzeitig bemerken.
  • Zimmertemperatur beachten! Akkus und Batterien brauchen angenehmes Klima – im Freien den Schatten und in Räumen Zimmertemperatur.
  • Vorsicht bei Qualm! Wenn ein Akku überhitzt und raucht, sofort das Weite suchen und die Feuerwehr rufen (122). Die Dämpfe sind giftig.
  • Beschädigungen: Sollte Ihr Elektrogerät nach einem Sturz oder Schlag beschädigt sein, lassen Sie den Akku überprüfen und tauschen Sie ihn bei Bedarf aus.
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