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Politik - Villach
Villach habe frühzeitig auf die Förderung von Hightech, Forschung und Mikroelektronik gesetzt, so Oberrauner. Eine wesentliche Grundlage für die Zwei-Milliarden-Investionen von Infineon.
Villach habe frühzeitig auf die Förderung von Hightech, Forschung und Mikroelektronik gesetzt, so Oberrauner. Eine wesentliche Grundlage für die Zwei-Milliarden-Investionen von Infineon. © Infineon

Forschungsförderung

Oberrauner: „Villach als Vorbild für Österreich“

Wien/Villach – In der Nationalratsdebatte zum Innovations- und Technologiebudget am Mittwoch forderte die Digitalisierungssprecherin der SPÖ, Petra Oberrauner, die zuständige Ministerin dazu auf, das Forschungsförderungsgesetz endlich auf die Schiene zu bringen und mit Geld auszustatten. Wie sehr sich eine gute Forschungsförderung auszahlt, zeigte die Abgeordnete anhand ihrer Heimatstadt Villach auf.

 1 Minuten Lesezeit (207 Wörter) | Änderung am 27.05.2020 - 16.05 Uhr

Auch eine Strategie für künstliche Intelligenz soll für das nächste Budget vorgelegt werden. „Wir müssen zu den wettbewerbsstärksten Nationen aufschließen“, verlangte die Abgeordnete Petra Oberrauner. Im Angesicht der globalen politischen Veränderungen könne der Standort Österreich seine Konkurrenzfähigkeit über Forschung und Entwicklung sichern. „Wir haben intellektuelles Kapital, das wir fördern und entwickeln sollten!“, zeigte Oberrauner auf. Mit Investitionen in die Bildung könne man auch einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten und die Fachkräfte, nach denen im technologischen Bereich händeringend gesucht wird, ausbilden.

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Petra Oberrauner (SPÖ)

Petra Oberrauner (SPÖ) - © SPÖ

Villach als Vorbild

Wie sehr sich eine gute Forschungsförderung auszahlt, zeigte die Villacher Abgeordnete anhand ihrer Heimatstadt auf. Villach habe frühzeitig auf die Förderung von Hightech, Forschung und Mikroelektronik gesetzt, so Oberrauner. Heute könne die Stadt stolz darauf sein, Sitz des österreichischen Headquarters vom europäisch anerkannten Microelectronic-Cluster „Silicon Alps“ zu sein sowie einer von drei Forschungsstandorten in Österreich im Rahmen von „Silicon Austria“. Denn, so Oberrauner abschließend: „Das war eine wesentliche Grundlage für die Zwei-Milliarden-Investionen von Infineon – der größten Investition der letzten 20 Jahre in Europa – mit 1.000 neuen Arbeitsplätzen in Villach.“

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