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Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © Marcel Fischer

Das Wichtigste in 5 Minuten

Covid-19: Die aktuellen Ent­wicklungen des heutigen Tages

Kärnten – Täglich gibt es zahlreiche Nachrichten rund um die Corona-Lage in Kärnten. Wir haben die wichtigsten Infos kurz und knapp für dich zusammen gefasst.

 5 Minuten Lesezeit (645 Wörter)

Am heutigen Mittwoch, dem 27. Mai 2020, gab das Land Kärnten bekannt, dass sich eine weitere Person, eine Klagenfurterin, mit dem Coronavirus infiziert hat. Damit gibt es drei aktuelle Coronafälle in Kärnten (Stand: 27. Mai, 15.00 Uhr). Eine Klagenfurterin, die sich offensichtlich in Kärnten angesteckt hat, befindet sich derzeit in häuslicher Absonderung. Das Contact Tracing läuft. Bereits gestern hat sich ein Villacher Ehepaar, vermutlich außerhalb von Kärnten, in Österreich mit dem Coronavirus angesteckt. Wie das Land Kärnten informiert wurden bis 26. Mai insgesamt 2.329 Absonderungsbescheide (Quarantäne) ausgestellt.

Feiern mit 100 Gästen möglich

Bei Feiern wie Hochzeiten, Geburten, Taufen oder Begräbnisse sind wieder 100 Gäste möglich. Wie das Land Kärnten heute informiert, sind Feiern in diesem Rahmen wieder erlaubt. In der Gastronomie bleiben die bisherigen Tisch-Regeln aufrecht. Das bedeutet: Vier Personen an einem Tisch plus Kinder. Die Abstandsregeln zwischen den Tischen sind einzuhalten. Zusammengehörende Besuchergruppen dürfen ins Gasthaus. Ein Beispiel: Geburtstagsfeier mit 16 Personen – alle 16 dürfen ins Gasthaus gelassen werden, müssen aber auf 4 Tischen verteilt sitzen.

Sperrstunde: Verlängern oder aufheben?

Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig, die Kärntner Werbung und die Wirtschaftskammer Kärnten forderten regionale Lockerungen, wie die Ausweitung der Öffnungszeiten in der Gastronomie von derzeit 23.00 Uhr auf mindestens 1.00 Uhr, wir haben berichtet. Der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann und der Delegierte zum WKK-Wirtschaftsparlament Patrick Jonke sehen diese Regelung als unnütz und wollen die Sperrstunde komplett aufzuheben und auf Normalbetrieb umstellen.

Schwerpunktkontrollen bei Betrieben

Das Arbeitsinspektorat prüft und berät in den kommenden Tagen 50 Kärntner Betriebe.

Neuauflage des Härtefall­fonds

Es wird eine Ausweitung der Frist der Antragsmöglichkeit geben. „Diese wird auf sechs Monate verdoppelt“, so Vizekanzler Werner Kogler. „Die ist für manche Branche wichtig, da sie länger von den Einschnitten betroffen sind.“ Auch die Minimalbeträge werden umgestellt. Ab sofort wird immer mindestens 500 Euro ausgezahlt, unabhängig von der Berechnung. Auch wird es einen sogenannten Comeback-Bonus in Zusammenhang mit dem Härtefallfonds geben. Dabei handelt es sich um einen Zusatzbonus von 3000 Euro. Er beinhaltet 500 Euro pro Monat. „Pro Monat gibt es so mindestens 1000 Euro“, schließt Kogler.

Problemkind ist die Stadthotellerie

Die Tourismusbetriebe dürfen mit 29. Mai wieder öffnen. Die Stadthotellerie ist aber ein Problemkind. „Manche Betriebe in Klagenfurt möchten gar nicht aufmachen, oder erst viel später im Sommer. Sie sind abhängig von Veranstaltungen und die Gäste möchten eher an den See“, so WK-Kärnten-Vertreter Josef Petritsch. Die Stadthotellerie steht daher länger vor größeren Herausforderungen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit einem hellblauen Auge davon kommen werden.“

Kurz kündigt weitere Lo­ckerungs­maß­nahmen an

Aufgrund der guten Situation in Österreich weitere Lockerungsmaßnahmen vorgenommen. „Wir gehen in die Phase der Eigenverantwortung über“, erläutert Bundeskanzler Sebastian Kurz. Wie diese aussieht, wird am Freitag angekündigt. Kurz: „Es wird wenige, aber dafür klare Regeln geben.“

Regelungen bei Schutzhütten

Der Alpenverein bezog vor Kurzem Stellung zu den neuen Regelungen bei der Übernachtung in Schutzhütten. Pflicht sei ein Mund-Nasen-Schutz, ein Sommerschlafsack, ein eigener Polsterbezug und falls keine räumliche Trennung in den Schlaflagern möglich ist, muss ein Abstand von 1,5 Metern (zuvor galten 2 Meter) zwischen den Lagermatratzen eingehalten werden.

„KABEG hat Lücke von 35 Mio. Euro zu erwarten“

Allein für das heurige Jahr ist aufgrund von Einnahmenentfällen beim Betriebsergebnis eine Lücke zu erwarten .„Die Corona-Krise hat daher auf die Rechenwerke der KABEG deutliche Auswirkungen. Zu rechnen ist mit einer Lücke von rund 35 Millionen Euro“, so Aufsichtsratsvorsitzende Beate Prettner.

Stellungsunter­suchungen wieder auf­ge­nommen

Ab Dienstag, dem 2. Juni 2020, werden die Stellungsuntersuchungen des Bundesheeres auch in Kärnten wiederaufgenommen. Wegen der Covid-19-Gefahr werden die Untersuchungen unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen vorgenommen. Unter anderem wird die Zahl der Stellungspflichtigen von maximal 60 auf höchstens 20 pro Tag reduziert.

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