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Wirtschaft - Kärnten
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Urlaub meist aufgebraucht

Schulferien: AK-Struger fordert Hilfe für berufs­tätige Eltern

Kärnten – Das Spannungsfeld Beruf-Kinderbetreuung-Homeoffice stellt Eltern vor große Herausforderungen und führt nicht selten zu Kündigungen. "Die AK-Kärnten muss hier Orientierungshilfe bieten", so ÖAAB-FCG-Fraktionsvorsitzender in der Arbeiterkammer, Christian Struger.

 1 Minuten Lesezeit (239 Wörter) | Änderung am 28.05.2020 - 08.58 Uhr

Berufstätige Eltern hat die Corona-Krise besonders hart erwischt. Wochenlanges Homeschooling, der schwierige Neustart in das restliche Schuljahr und die große Ungewissheit der Betreuung im Sommer belasten viele. „Die AK sollte es sich zur Aufgabe machen, hier ein Angebot zur Orientierungshilfe zu schaffen“, findet Fraktionsvorsitzender Christian Struger.

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Christian Struger

Christian Struger - © Pacheiner

Coronazeit sehr belastend

Die Situation ist quer durch Österreich ident: 51 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer nannten bei einer bundesweiten SORA-Umfrage die Kinderbetreuung „sehr belastend“. Das Gros der Eltern in Kurzarbeit oder arbeitslos. Sofern sie die vergangenen Monate im Homeoffice gearbeitet haben, verschob sich die „Bürozeit“ oft spät in die Nacht, weil die Kinder alle Aufmerksamkeit brauchten. Die nächste Herausforderung, die Schulferien im Sommer, steht schon vor der Türe und verstärkt die Ängste um die Kinderbetreuung weiter. Zahlreiche Betroffene haben ihren Urlaub längst aufbrauchen müssen. Es bleibt oft nur noch der Weg zur Kündigung. „Angesichts dieser Nöte sollte die AK-Kärnten hier ein Angebot der Orientierungshilfe schaffen“, fordert Struger.

Vorarlberg als Vorbild

„Die AK Vorarlberg macht es vor: In einem ausgetüftelten Online-Dialog lädt sie Eltern ein, ihre Bedürfnisse und Ängste möglichst präzise auf den Punkt zu bringen. So können die Beraterinnen und Berater der AK maßgeschneiderte Lösungen finden“, erklärt Struger das System, das er sich auch für Kärnten wünscht.

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