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Politik - Kärnten
Ab 15. Juni nimmt die AUA wieder den Flugbetrieb auf. Wann in Klagenfurt wieder AUA-Flugzeuge landen werden, steht aber noch nicht fest.
Ab 15. Juni nimmt die AUA wieder den Flugbetrieb auf. Wann in Klagenfurt wieder AUA-Flugzeuge landen werden, steht aber noch nicht fest. © 5min.at

Flugbetrieb ab 15. Juni:

AUA: Fehlende Flüge nach Klagenfurt sorgen für Kritik

Klagenfurt/Kärnten – Die AUA wird den Flugbetrieb am 15. Juni wieder aufnehmen. Nach fast 90 Tagen Pause startet die Fluglinie dann wieder reguläre Flüge. Wann Klagenfurt von der Fluglinie jedoch wieder angeflogen wird, steht noch nicht fest. Das sorgt für Kritik, etwa bei Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer.

 2 Minuten Lesezeit (331 Wörter)

Die AUA nimmt ab Mitte Juni schrittweise wieder ihren Flugbetrieb auf. In den ersten beiden Wochen des Neustarts sollen, sofern es zu keinen Änderungen bei den Corona-Beschränkungen kommt, 37 Destinationen von der Fluglinie angeflogen werden. Die ersten Flugzeuge starten von Wien-Schwechat unter anderem nach London, Paris und Brüssel. Von 15. bis 21. Juni werden Amsterdam, Athen, Basel, Berlin, Brüssel, Bukarest, Dubrovnik, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Kopenhagen, Larnaka, London, München, Paris, Prishtina, Sarajevo, Skopje, Sofia, Stockholm, Stuttgart, Tel Aviv, Thessaloniki, Tirana, Varna und Zürich angeflogen. Eine Woche darauf, von 22. bis 28. Juni, kommen Belgrad, Graz, Innsbruck, Kiew, Kosice, Mailand, Nizza, Prag, Split und Warschau dazu.

Was passiert mit Klagenfurt-Flügen?

Während nun bereits fix ist, dass von der AUA die Landeshauptstädte Graz und Innsbruck angeflogen werden, steht noch nicht fest, wann die Klagenfurt-Flüge wieder aufgenommen werden. Kritik daran kommt von Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. In einer Aussendung vom heutigen Pfingstmontag, dem 1. Juni, erklärt er: „Das Horrorszenario schlechthin wäre, wenn die Verbindung Klagenfurt – Wien-Schwechat von der AUA (vorerst) überhaupt nicht mehr bedient wird. Man darf nicht vergessen, dass der diesbezügliche Flugplan bereits mehrfach ausgedünnt wurde und Kärnten kein Gewinner der vergangenen Jahre war.“ Köfer fordert in der Aussendung ein klares Bekenntnis zu der „für Kärnten und seine Wirtschaft so wichtigen Flugverbindung“.

Köfer: „Anbindung ist Überlebensfrage für Wirtschaftsstandort“

„Die Anbindung nach Wien stellt sicher, dass Kärnten mit der Welt verknüpft ist und gleichzeitig bedeutet diese Verbindung eine Überlebensfrage für den Flughafen und den Wirtschaftsstandort Kärnten“, verdeutlicht Köfer. Für ihn sei es eine essentielle Grundbedingung für Staatshilfen für die AUA, dass die innerösterreichische Versorgung, darunter auch die Verbindung Klagenfurt – Wien-Schwechat, erhalten bleibe: „Dies muss von Landeshauptmann Peter Kaiser gegenüber der Bundesregierung ganz klar eingemahnt und eingefordert werden.“

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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert ein klares Bekenntnis zu der Flugverbindung Wien-Klagenfurt.

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert ein klares Bekenntnis zu der Flugverbindung Wien-Klagenfurt. - © 5min.at

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