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Politik - Kärnten
Debatte
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Forderung der FPÖ

Sperrstunde und Co.: Soll Kärnten eigene Wege gehen dürfen?

Klagenfurt/Kärnten – In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl am Wörthersee erneuerte heute der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann seine Forderung nach einem eigenständigen Weg Kärntens und einer vollständigen Öffnung des Wirtschafts-, Tourismus- und Veranstaltungslandes Kärnten.

 2 Minuten Lesezeit (325 Wörter)

„Unsere Unternehmer brauchen Luft zum Atmen, unserer Wirtschaft braucht Luft zum Atmen. Die Touristiker, die Gastronomie, die Veranstalter und alle ihre Arbeitnehmer müssen endlich wieder ohne schikanöse Regeln aus Wien Einkommen erzielen können. Gerade im Tourismusland Kärnten darf es keine Sperrstunden-Schikanen mit Maskenpflicht mehr geben“, betont Darmann. Seines Erachtens konnte sich Landeshauptmann Peter Kaiser bisher auf Bundesebene nicht durchsetzen.

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FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl und der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann bei der Pressekonferenz am Wörthersee.

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl und der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann bei der Pressekonferenz am Wörthersee. - © FPÖ

Kärntner Wirtschaft stark betroffen

In Kärnten sei aufgrund der völlig überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Wirtschaft fast jeder zweite Arbeitnehmer von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen. „Wir brauchen daher einen Soforthilfe-Unterstützungsfonds des Landes für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Höhe von 100 Mio. Euro, da die Gelder aus dem Härtefallfonds der Bundesregierung zu spät, völlig unzureichend oder gar nicht bei den Betroffenen ankommen. Das fordert die FPÖ seit zwei Monaten ein. Die heute präsentierte Maßnahme der Landesregierung ist hier nur ein kleiner Schritt. Angesichts der dramatischen Situation für die Wirtschaft müssen wir jetzt klotzen, nicht kleckern“, so Darmann.

Kostenübernahme der Lohnkosten für Lehrlinge

Als Maßnahme gegen die rasant gestiegene Jugendarbeitslosigkeit fordert der FPÖ-Chef eine Kostenübernahme der Lohnkosten für Lehrlinge im ersten Lehrjahr durch das Land. „Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 85 Prozent auf über 3.000 gesteigert. Wir müssen unsere Jugend wieder in den Arbeitsmarkt bringen. Auch für den Tourismus und die Gastronomie brauchen wir eine eigene Kärntner Lehrlings-Initiative“, betont der FPÖ-Chef.

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