fbpx

Zum Thema:

28.09.2020 - 12:11Kärnten fordert Re­form der Pflege­geld­ein­stufung25.09.2020 - 08:17Hilfsprojekte: Gesamt­förder­summe von 74.980 Euro ge­nehmigt24.09.2020 - 08:45Dialogforum: Be­richt zur Lage der Volks­gruppe in Kärnten18.09.2020 - 16:21Mail-Absender wünscht LH Kaiser den Tod
Politik - Villach
BM Klaudia Tanner, LH Peter Kaiser und Militärkommandant Walter Gitschthaler im Gespräch mit den stationierten Soldaten.
BM Klaudia Tanner, LH Peter Kaiser und Militärkommandant Walter Gitschthaler im Gespräch mit den stationierten Soldaten. © LPD/Peter Just

Hoher Besuch:

Bundesministerin be­suchte Soldaten bei Assistenz­einsatz

Karawankentunnel – Die Milizsoldaten des Jägerbataillons Kärnten stehen aktuell im Assistenzeinsatz am Grenzübergang Karawankentunnel, um Polizei und Gesundheitsbehörden zu unterstützen. Am Freitag erhielten sie hohen Besuch von der Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner sowie Landeshauptmann Peter Kaiser.

 1 Minuten Lesezeit (226 Wörter)

„Ich freue mich, dass die Bundesministerin an diese sehr exponierte Stelle hier an der Grenzkontrollstelle Karawankentunnel zu einem Lokalaugenschein bei den sehr motivierten Soldatinnen und Soldaten gekommen ist“, so der Landeshauptmann. Kärnten habe mit seinen Grenzen zu Slowenien und Italien große Verantwortung für ganz Österreich und habe wie immer unter Beweis gestellt, wie großartig die Zusammenarbeit aller Organisationen funktioniere. „Alle im Einsatz Stehenden sind bereit ihre Kräfte, ihre Erfahrung und ihre Zeit für die Republik und ihre Menschen einzusetzen, damit ein geordneter Übergang aus einer sehr schwierigen Zeit stattfindet“, betonte Kaiser.

Tanner: „Die Lage nach der Grenzöffnung neu bewerten“

Auch Tanner betont: „Es war mir wichtig, hier an diese neuralgische Stelle in einer so herausfordernden Zeit zu einem Lokalaugenschein bei den im Assistenzeinsatz stehenden Milizsoldaten zu kommen, um die Lage nach der Grenzöffnung neu zu bewerten.“ Die Ministerin kündigte an, dass in nächster Zeit viele Bauvorhaben in Kärnten realisiert würden. „Dafür werden 2,9 Millionen Euro investiert, denn Sicherheit kann es nicht zum Nulltarif geben.“

250 Soldaten im Grenzmanagement

Derzeit unterstützen rund 250 Soldatinnen und Soldaten die Behörden und Organisationen im Grenzmanagement in Kärnten. Die Soldaten erfüllen Aufträge der Gesundheitsbehörde zur Eindämmung des Coronavirus aber auch Aufträge der Landespolizeidirektion zur Verhinderung von illegaler Migration.

Kommentare laden
ANZEIGE