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Glücksspielbranche

Wirtschaftliche Folgen der Schließung von lokalen Spiel­banken

Österreich – Die Corona-Krise schlägt weltweit weiterhin hohe Wellen. Längst sind nicht mehr nur die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung Anlass zur Sorge, auch über wirtschaftliche Entwicklung machen sich führende Ökonomen Gedanken. Zahlreiche Wirtschaftsexperten zeichnen ein düsteres Bild davon, was uns in den nächsten Jahren erwarten könnte.

 4 Minuten Lesezeit (536 Wörter)

Österreich droht nach der Covid-19 Pandemie eine Rezession. 2020 wird das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um rund 5,5 Prozent absinken und auch im Jahr 2021 könnte sich der Negativtrend fortsetzen. Viele Unternehmen stehen bereits jetzt vor dem Aus, ganze Industrien schrumpfen dramatisch. Betroffen ist, neben der Tourismusbranche und zahlreichen weiteren Wirtschaftszweigen, auch die Glücksspielindustrie. Im Zuge von Covid-19 mussten viele lokale Spielbanken vorübergehend schließen und das zieht wirtschaftliche Folgen nach sich. Wie diese genau aussehen und warum es dennoch Wege aus der Krise gibt, zeigen wir im Folgenden auf.

Corona und die Glücksspielbranche

Die Glücksspielbranche bekommt die Folgen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren. Insbesondere Spielhallen und Automatenaussteller leiden unter Umsatzeinbußen. Durch den temporären Lockdown sind die Einnahmen der Glücksspielunternehmen zeitweise bis zu 100% weggebrochen, sofern keine digitale Ausweichmöglichkeit für die Spieler bestand. Wie viele Spielhallen in der Zeit nach der Pandemie wieder öffnen, ist bislang unklar. Als sicher gilt: Die Anforderungen an Hygienestandards werden verschärft, was zusätzliches Personal erfordert und den Profit reduzieren könnten. Bereits jetzt mussten Pächter von Spielhallen und Glücksspielunternehmen, die sich auf analoges Glücksspiel konzentrieren, große Teile ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Wie sich die Situation entwickelt, ist bislang unklar, Experten gehen allerdings davon aus, dass viele Spielhallen dauerhaft geschlossen bleiben und dass sich viele Glücksspielunternehmen nicht mehr erholen werden.

Effekt von Corona auf Online Casinos

Der Effekt der Corona-Pandemie auf die Glücksspielbranche ist zweischneidig. Während viele lokale Spielbanken bereits schließen mussten, da die neuen Corona-Vorschriften das Spielen in der Spielbank nicht mehr wie gewohnt zulassen, haben Online-Casinos einen deutlich höheren Zuwachs als bisher. Die Online Casino Nutzer erleben die Vorteile des Online-Spiels jetzt aus erster Hand und lernen sie zu schätzen. Besonders in Österreich können sich neue Spieler für das Online-Glücksspiel begeistern. Sowohl online als auch offline gilt beim Glücksspiel in Österreich jedoch, Seriosität steht im Vordergrund und so sollte man sich im Vorfeld über die diversen Casino-Anbieter informieren. Sicherheit sollte beim Spielen immer an erster Stelle stehen.

Das will die Politik gegen die Corona-Folgen unternehmen

Die Zeiten könnten schwieriger werden als bisher. Die Regierung möchte die wirtschaftlichen Folgen deshalb durch verschiedene Maßnahmen kontern. Das soll den negativen Einfluss auf die Ökonomie abmildern. Unternehmern und Selbstständigen soll unter die Arme gegriffen werden. In Österreich können Unternehmer und Selbstständige Zuschüsse beantragen.

Das gilt für alle in Österreich legal ansässigen Unternehmen und schließt auch die Glücksspielbranche mit ein. Da viele Gaming-Unternehmen ihren Hauptsitz allerdings nicht in Österreich sondern auf der Insel Malta haben, können sie nicht auf österreichische Staatshilfe hoffen, selbst wenn der österreichische Markt ihr Hauptumsatzmarkt ist.

In Österreich haben viele Bürger Anspruch auf staatliche Zuschüsse. Es wurde ein Soforthilfepaket mit einem Volumen von 100 Millionen Euro verabschiedet. Österreich hatte schon zu Beginn der Corona-Pandemie seine Grenzen zügig für die meisten Bürger anderer Länder geschlossen und versucht die Ausbreitung des Virus so zu vermeiden.

Seit Anfang Mai wird Österreich langsam und Schritt für Schritt wieder geöffnet. Sollte die Pandemie-Kurve wieder ansteigen, will die österreichische Regierung dennoch zeitnah wiederholt dagegen steuern.

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