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Wirtschaft - Kärnten
© Montage Pixabay / ÖBB

In wenigen Stunden:

Bereits 1.000 Unterschriften für Petition gegen „Glyphosat im Gailtal“

Kärnten – Waren es vor 12 Stunden noch zehn Unterschriften für die neu gestartete Petition "Kein Glyphosat in der Slow Food Travel Region", sind es nun bereits über 1.000 Unterschriften. Im Gailtal formiert sich starker Gegenwind. Stündlich kommen neue Unterstützer dazu.

 2 Minuten Lesezeit (309 Wörter) | Änderung am 09.06.2020 - 09.27 Uhr

„Wir fordern den sofortigen STOPP des geplanten Glyphosat-Einsatzes entlang der Gailtalbahn. Wir fordern den Verein Gailtalbahn sowie den Gemeindeverband Karnische Region auf in Alternativen zu denken und damit ein touristisch, nachhaltiges neues Angebot zu schaffen, das zukunftsorientiert ist und die bestehenden Angebote in der Slow Food Travel Region stützt anstatt ihnen zu schaden“, wird die Petition beschrieben. Inzwischen wurden bereits 1.014 Unterschriften gesammelt. 

„Gefährlich für Mensch und Tier“

So heißt es in der Petition weiter, dass „obwohl das Pestizid Glyphosat nachweislich gefährlich für Mensch und Tier ist und ein Glyphosatverbot schon ewig lange auf dem Weg ist, beharren die Betreiber der Gailtalbahn auf den Einsatz des Umweltgiftes in der ersten Slow Food Travel-Region des Gailtals, die für gute und saubere Nahrungsmittel steht. Diesen Einsatz gilt es auf jeden Fall zu verhindern.“ Hinter der Petition steckt unter anderem der bekannte Edelgreissler aus Kötschach-Mauthen Herwig Ertl. Er ist Vorsitzender des Slow Food Conviviums und sucht mit den betreffenden Organisationen immer wieder den Kontakt. „Man kann die Gailtal-Draisine nicht gleichzeitig als touristisches Produkt verkaufen, wenn andererseits eine intakte und saubere Naturlandschaft die Voraussetzung für einen nachhaltigen Tourismus in dieser Region sein soll.“ Man fordere dringend Alternativen heißt es dort.

„Vergiftung des Gailtals verhindern“

„Hier wird nicht nur die Umwelt, sondern auch der Ruf der Region nachhaltig geschädigt. Da sehe ich auch ganz klar Umweltlandesrätin Sara Schaar am Zug“, fordert Olga Voglauer (Landessprecherin der Grünen) ein Einschreiten des Landes, um eine Vergiftung des Bodens zu verhindern. „Sollte das Gift verspritzt werden, schädigt das die gesamte Region nachhaltig. Das vernichtet nicht nur das Unkraut entlang der ehemaligen Bahntrasse, sondern auch den Ruf des Gailtals als Vorbild für nachhaltigen Tourismus.“  Dass der Einsatz Glyphosat legal sei, ändere nichts an der Ungeheuerlichkeit, heißt es in der gestrigen Aussendung.

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