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Wirtschaft - Kärnten
Auch das Autobahnrestaurant & Motorhotel PACK wird geschlossen.
Auch das Autobahnrestaurant & Motorhotel PACK wird geschlossen. © Oldtimer

Drei Standorte betroffen:

Auf der Pack A2: Raststation „Oldtimer“ schließt

Pack – Drei von vier Oldtimer-Standorte, darunter auch der Kärntner Standort Autobahnrestaurant & Motorhotel PACK, werden geschlossen. Insgesamt 100 Mitarbeiter werden beim AMS angemeldet.

 2 Minuten Lesezeit (250 Wörter)

Der wirtschaftliche Einbruch durch die Corona-Krise und die noch zu erwartenden Folgen, aber auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen werden als Grund angegeben. „Leider haben sich die Umstände, unter denen wir den Betrieb kostendeckend zu führen haben, in den letzten zehn bis 15 Jahren dramatisch gewandelt. Nach vielen Monaten des täglichen Überlebenskampfs befürchten wir nun, dass der unfreiwillige, totale Stillstand durch die behördliche Schließung in der Corona-Krise den finalen Dolchstoß darstellt.“

Allgemeine Verschlechterung

Die bedeutsamste Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aller Rasthäuser an österreichischen Autobahnen ist jedoch auf die Preispolitik der Mineralölkonzerne an den Autobahntankstellen zurückzuführen“, erklärt das Unternehmen, „Im Jahr 1995 lag der Treibstoffpreis an einer Autobahntankstelle 20 Groschen über jenem im untergeordneten Netz. Diese Differenz hat sich in den letzten 20 Jahren vervierzigfacht!“  Waren es damals 1,5 Cent, sind es heute 60 bis 70 Cent pro Liter.

Hohe Treibstoffkosten

Aktuell sind die Treibstoffe an der Autobahn um 75% teurer als bei normalen Ortstankstellen – das gibt es in ganz Europa nicht! Wegen der überhöhten Preise haben sich die Treibstoffumsätze der Autobahntankstellen um mehr als 80% verringert. „Darunter leidet das Folgegeschäft im Rasthaus gleichermaßen: Unser Umsatz hat sich aufgrund dessen mehr als halbiert, was sich auch in den Mitarbeiterzahlen widerspiegelt: 2003 lag der Beschäftigtenstand bei 200, aktuell sind es noch 100 Mitarbeitende. Durch diese Umstände werden Gäste regelrecht vertrieben. In den letzten zehn Jahren wurden die Kunden geradezu „erzogen“, vor einer Autoreise im Supermarkt einzukaufen und die Autobahnraststätten zu meiden.“, erklärt das Unternehmen die Entscheidung.

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