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Aktuell - Kärnten
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Schreckliche Tragödie

Doppelmord in Kärnten: Rätselraten um Motiv geht weiter

Kärnten – Ein tragischer Vorfall erschütterte am Wochenende ganz Kärnten. Zwei Frauen, eine in Drobollach (56) und eine in Wernberg (62), wurden gewaltsam ermordet. Das Motiv des Täters ist immer noch unklar. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. 

 2 Minuten Lesezeit (256 Wörter) | Änderung am 09.06.2020 - 14.38 Uhr

Ein Doppelmord hielt am Samstag, dem 6. Juni 2020, ganz Kärnten in Atem. 5 Minuten hat berichtet. In den Morgenstunden wurde eine 62-jährige Frau in Wernberg erschlagen. Kurz danach wurde in Drobollach eine weitere 56-jährige Frau in unmittelbarer Nähe mit einer Pistole erschossen. Der mutmaßliche Mörder flüchtete in einem weißen Auto nach Italien, wo er sich selbst gerichtet haben soll. Bei den beiden Opfern handelte es sich laut Medienberichten um die Ehefrau und eine Freundin des Täters.

Obduktionsbericht liegt vor

Als vorläufiges Untersuchungsergebnis wurde festgestellt, dass die 62-jährige Frau in Wernberg durch einen Schlag gegen den Kopf mit einem scharfen Gegenstand getötet wurde. Die 56-jährige in Drobollach getötete Frau verstarb durch einen Schuss in den Kopf, abgefeuert aus einer Pistole aus unmittelbarer Nähe.

Motiv noch unklar

Wie die Landespolizeidirektion Kärnten kürzlich mitteilte, gaben die bisherigen kriminalpolizeilichen Erhebungen und Befragungen von Zeugen und Auskunftspersonen bisher kein eindeutiges Ergebnis zur Motivlage hinsichtlich der beiden Frauenmorde. Die besonderen Herausforderungen bei den  Ermittlungen seien im Umstand begründet, dass das tatleitende Motiv in höchstpersönlichen Umständen des Tatverdächtigen und seiner Opfer gelegen sein dürfte.

Tatwaffe noch nicht gefunden

Der Gegenstand, welchen der Tatverdächtige bei der Tötung seiner Ehefrau benutzt hatte, konnte trotz intensiver Nachsuche bisher noch nicht aufgefunden werden. Zum Stand der Ermittlungen in Italien gibt es ebenfalls noch keine Erkenntnisse. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes werden fortgesetzt, etwaige neue Erkenntnisse werden in Absprache mit der StA Klagenfurt gegebenenfalls kommuniziert werden.

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