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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © pixabay

Tierleid muss endlich enden

„Strafen gegen kriminelle Tiermafia müssen abschreckende Wirkung haben“

Kärnten – Nachdem in Udine ein Ungar mit 49 Welpen verschiedener Rassen gestoppt wurde, welche er illegal über Kärnten nach Italien transportiert hat, zum Teil auch über Kärnten nach Italien, fordert heute der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann eine massive Verschärfung der Strafen für illegalen Tierhandel.

 1 Minuten Lesezeit (178 Wörter) | Änderung am 09.06.2020 - 18.29 Uhr

 „Es muss eine massive Verschärfung der Strafen gegen die Tiermafia geben, damit sie auch eine abschreckende Wirkung haben. Die Strafen müssen mindestens jene Höhe betragen, die bei einem Verkauf der Tiere erzielt werden könnte. Zusätzlich muss der illegale Tierhandel aber auch ein strafrechtlich relevanter Tatbestand mit einer Freiheitsstrafe werden, um diesen Verbrechern und Tierquälern das Handwerk zu legen“, betont Darmann. Eine illegale Ladung mit Welpen aus Osteuropa kann bei einem Verkauf bis zu 300.000 Euro einbringen.

„Tierquälerei muss gestoppt werden“

Darmann hat als damals zuständiger Tierschutzlandesrat im Jahr 2017 seitens des Landes Kärnten auch das EU-Projekt „Bio Crime“ mit verstärkten Kontrolltätigkeiten gemeinsam mit der Region Friaul-Julisch Venetien vorangetrieben. „Tierschmuggel ist kriminell und bedeutet unfassbares Tierleid, aber auch eine erhebliche gesundheitliche Gefahr für die Menschen durch das Zoonosen-Risiko. Es zeigt sich immer wieder, dass es viel zu geringe Strafen gibt und gegen diese kriminellen und mafiösen Strukturen viel schärfer vorgegangen werden muss. Tierquälerei-Tatbestände dürfen nicht mehr wie Kavaliersdelikte behandelt werden“, betont der FPÖ-Chef.

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