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Wirtschaft - Villach
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Stadt baut öffentlichen Verkehr massiv aus

Ab heuer: Zwei neue Bus-Linien mit fixem 30-Minuten-Takt

Villach – Die Stadt Villach hat ein Konzept erstellt, wie der Öffentliche Verkehr attraktiver werden soll. Ziel ist es, erstmals auf allen Linien einen fixen Takt anbieten zu können. Die jährlichen Investitionen sollen bis 2030 auf acht Millionen Euro vervierfacht werden.

 2 Minuten Lesezeit (282 Wörter) | Änderung am 10.06.2020 - 11.08 Uhr

Die Bereitstellung ressourcenschonender Verkehrsmittel wird von immer mehr Bürgern von der Politik gefordert. Maßnahmen wie der gratis nutzbare Elektro-Citybus, der seit Montag in Villach fährt, tragen dieser Entwicklung Rechnung. Der Citybus wird gerne angenommen, aber eine Unsicherheit bei den Bürgern ist noch spürbar, heißt es in der heutigen Pressekonferenz.

Heuer erstmals Takt-Linien in Villach

Die Stadt Villach entwickelte ein Mobilitätskonzept, zuerst wurde jedoch der Status Quo ermittelt. Engagiert wurde dafür ein renommiertes Schweizer Planungsbüro. Demnach muss ein verlässlicher Takt oberste Priorität haben. Nur wenn Busse an jeder Haltestelle zu einer fixen Zeit halten, steigen Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft. Zudem soll das Busnetz, so es die finanziellen Rahmenbedingungen zulassen, verdichtet werden.

Zwei Linien mit 30-Minuten Takt

Im ersten Schritt werden bereits ab heuer zwei, in dieser Form neue Linien mit fixem 30-Minuten-Takt geführt. Sie werden die Ortsteile St. Magdalen, Neue Heimat, Warmbad und Tschinowitsch mit der Innenstadt verbinden. Diese Linien, weil sie laut Studie intensiv genutzte Wohn- und Arbeitsbereich verknüpfen und daher für Villachs Verkehr besonders wichtig sind“, so Bürgermeister Günther Albel. Die Offizielle-Offensive hat zum Ziel bis 2030 alle Villacher Buslinien im 30-Minuten-Takt zu führen. Starke Linien, sollten es die Finanzen zulassen, werden sogar im 15-Minuten-Takt betrieben. Dadruch werden voraussichtlich auch neue Arbeitsplätze geschaffen.

Budget wird verdoppelt

Die Stadt Villach wird dafür bereits 2021 ihr Budget für den Öffentlichen Verkehr auf knapp 1,5 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Bis 2030 wir die Summe auf 2030 ansteigen. Verkehrsstadtrat Harald Sobe: „Wir können das Projekt nicht alleine stemmen. In der Endausbaustufe werden die Gesamtkosten acht Millionen Euro pro Jahr betragen.“ Gespräche mit Land und Bund laufen derzeit konstruktiv.

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