fbpx

Zum Thema:

07.07.2020 - 18:57Über PKW ge­schleudert: 13-jähriger Radfahrer bei Kollision schwer verletzt05.07.2020 - 20:20WAC qualifiziert sich für die Europa-League04.07.2020 - 22:01Wolfsberger traf sich selbst mit Wühl­maus-Schuss­gerät04.07.2020 - 17:34Namhafte Per­sönlich­keiten bei Flug­zeug­segnung in Wolfs­berg
Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © Bitcasino.io

Der Mann gab seine Daten im Internet bekannt

Schwerer Betrug: Mann investierte über 10.000 Euro in Kryptowährung

Unterkärnten – Ein Unterkärntner investierte mehrere tausend Euro auf ein „Kraken“-Konto (Kryptowährungsbörse). Der versprochene Betrag, den er als Gewinn erhalten sollte, wurde ihm nie ausgezahlt.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter)

Anfang Mai 2020 stieß ein 47-jähriger Unterkärntner auf einer Onlineplattform auf eine Werbeeinschaltung, in welcher eine bis dato noch unbekannte Investmentplattform beworben wurde und wo eine bekannte Kryptowährung angeboten wurde.

Der Mann gab seine Daten bekannt

Der Mann erstellte in der Folge auf deren Homepage ein Konto und gab im Zuge dessen seine persönlichen Daten bekannt. Es folgte eine Vielzahl von Anrufen und Angeboten verschiedenster Finanzdienstleister. Mit einem davon stellte er folglich telefonischen und schriftlichen (WhatsApp) Kontakt her. Er wurde von einem unbekannten Täter, der sich als „Mark Still“ ausgab aufgefordert, eine Onlinetrading-Software herunterzuladen und zu installieren.

Er überwies mehrere tausend Euro

Anfänglich überwies der Unterkärntner einen Erstbetrag von € 250,– auf ein extra von diesem Finanzdienstleister eingerichtetes „Kraken“-Konto (Kryptowährungsbörse). Nachdem mittels der Tradingsoftware sofort Gewinne erzielt wurden und der unbekannte Finanzdienstleister dem Opfer auch weitere, weit höhere Gewinne versprach, ließ sich der Unterkärntner dazu hinreißen, insgesamt mehrere Tausend Euro in mehreren Tranchen zu überweisen.

Bis heute wurde nichts ausgezahlt

Zwischenzeitlich wurde der Unterkärntner bei den Überweisungsforderungen stutzig, jedoch aufgrund der Vehemenz, mit der die Angelegenheit durch diesen Finanzdienstleister betrieben wurde, ließ er sich weitere Male zu diesen Überweisungen hinreißen. Nachdem sein eingerichtetes Handelskonto einen Betrag von mehreren zehntausend Euro aufwies, forderte der Unterkärntner eine Gewinnauszahlung. Diese fand bis dato nicht statt und der Unterkärntner wurde eine Zeitlang vertröstet, bis schlussendlich auf seine Nachfragen nicht mehr reagiert wurde. In der Folge erstatte er die Anzeige wegen schweren Betruges.

Kommentare laden
ANZEIGE