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Wirtschaft - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © pixabay

Wegen Coronakrise

Traditions­bauunternehmen „Sztriberny“ ist insolvent

Reifnitz – Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) kürzlich bekannt gab, wurde über das Vermögen der  Bau Sztriberny GmbH & Co KG in  Reifnitz, Seenstraße11, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Klagenfurt eröffnet. 

 1 Minuten Lesezeit (160 Wörter)

Als Hauptursache für die nunmehrige Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung wird die Corona Pandemie angeführt. Diese führte laut dem AKV dazu, dass einerseits bereits begonnene Bauvorhaben nicht planmäßig abgeschlossen und andererseits erteilte Bauaufträge nicht ausgeführt werden konnten, zumal auch baubehördliche Bewilligungen Covid-19 bedingt nicht erteilt wurden. Hinzu kämen noch Zahlungsausfälle aus Großbaustellen sowie das Wegfallen von Einnahmen aus dem Teilbetrieb Tiefbau, bedingt durch das Abwerben von Mitarbeitern durch einen Mitbewerber.

Verbindlichkeiten von 2,7 Millionen Euro

Die Unternehmensgründung erfolgte 1922 und wird als Familienunternehmen in vierter Generation geführt. Der Geschäftszweig ist das Baugewerbe in Form von Hoch- und Tiefbauten – man hat sich auf die Errichtung von schlüsselfertigen Einfamilienhäusern spezialisiert. Es sind laut dem AKV rund 95 Gläubiger und 48 Dienstnehmer von der Insolvenz betroffen. Die Verbindlichkeiten betragen demnach  rund  2,7 Millionen Euro. Die Überschuldung soll rund 342.000 Euro betragen. Eine Fortführung des Betriebes, sowie der Abschluss eines Sanierungsplanes, werden angestrebt.

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