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Passagierin tot

Segelflugzeug abgestürzt: Pilot wegen grob fahr­lässiger Tötung angeklagt

Wolfsberg – Einem Erwachsenen wird zur Last gelegt, im September letzen Jahres als Pilot eines Segelkunstflugzeuges, grob fahrlässig den Tod einer am Rücksitz mitfliegenden Passagierin verursacht zu haben. Dafür muss er sich Mitte Juni vor Gericht verantworten. 

 1 Minuten Lesezeit (150 Wörter)

Im September 2019, soll der Pilot eines Segelflugzeuges grob fahrlässig den Tod einer am Rücksitz mitfliegenden, damals 62-jährigen Passagierin herbeigeführt haben, indem er übermüdet und trotz nahender Schlechtwetterfront eine Kunstflugfigur mit „gerissener Einleitung“ zum Trudeln durchführte. Desweiteren soll er sich nicht ausreichend bemüht haben, das Flugzeug wieder in Normallage zu bringen. Das Flugzeug geriet außer Kontrolle und drohte abzustürzen.

Pilot brachte sich selbst in Sicherheit

Wie Medien damals berichteten, brachte sich der Pilot selbst in Sicherheit, indem er mit einem Rettungsschirm einen verfrühten Notausstieg vornahm und die Passagierin zurück lies. Die Frau stürzte schließlich mit dem außer Kontrolle geratenen Segelflugzeug ab und überlebte diesen Absturz nicht. Angeklagt wird daher das Vergehen der grob fahrlässigen Tötung nach § 81 Abs 1 StGB, welches eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vorsieht. Die Verhandlung findet Mitte Juni 2020 am Landesgericht Klagenfurt statt.

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