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Aktuell - Kärnten
© Bettina Nikolic

Ab 15. Juni

Sperrstunde, Masken & Co: Das ist ab morgen wieder erlaubt

Kärnten – Wie geplant erfolgt morgen, 15. Juni, der nächste Öffnungsschritt in Österreich. Die Maskenpflicht fällt größtenteils, die Sperrstunde wird nach hinten verlegt und viele andere Dinge sind dann endlich wieder erlaubt. Wir haben für dich eine Übersicht erstellt. 

 3 Minuten Lesezeit (421 Wörter) | Änderung am 14.06.2020 - 15.23 Uhr

„Wie angekündigt wird aufgrund der guten epidemiologischen Entwicklung ab 15Juni der nächste Öffnungsschritt möglich. Auch heute stehen mit 47 neuerlich mehr Neu-Genesene den Neuinfizierten (31) gegenüber. Damit hat sich die Zahl der aktiv Erkrankten weiter auf mittlerweile nur mehr 373 verringert“; teilt Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Presseaussendung mit. Was genau sich ab morgen alles ändert, haben wir für dich zusammengefasst.

Maskenpflicht wird gelockert

Ab 15. Juni ist der Mund-Nasen-Schutz in vielen Bereichen nicht mehr verpflichtend. Stattdessen setzt die Bundesregierung verstärkt auf Eigenverantwortung. Die MNS-Pflicht entfällt unter anderem im Einzelhandel, in Beherbergungsbetrieben, für KundInnen in der Gastronomie und bei der Religionsausübung. Die 1-Meter-Mindestabstandsregel gilt generell weiterhin.

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht entfällt ab 15. Juni

  • Für KundInnen und MitarbeiterInnen im Kundenbereich (z.B. Einzelhandel)
  • Für BesucherInnen von Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven
  • Bei Dienstleistungen, wenn 1-Meter-Abstand eingehalten wird
  • Bei Fahrgemeinschaften (z.B. Auto-Fahrten mit Freunden), aber pro Sitzreihe nur zwei Personen.
  • Für KundInnen in der Gastronomie
  • Für MitarbeiterInnen und Gäste in Beherbergungsbetrieben
  • Bei der außerschulischen Jugenderziehung/Jugendarbeit und bei betreuten Ferienlagern (mit Präventionskonzept, inklusive Gliederung in Kleingruppen von maximal 20 Personen)
  • Bei der Religionsausübung

Lockerungen in der Gastronomie

Auch für die Gastronomie gibt es wie bereits vor zwei Wochen angekündigt ab Montag, 15. Juni wichtige Lockerungen: Die Sperrstunde wird auf 1 Uhr verlängert, mehr als vier Personen dürfen an einem Tisch sitzen und die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht entfällt für KundInnen.

Ferienlager wieder möglich 

Gute Nachrichten gibt es auch für Kinder, Jugendliche und Eltern: Bei Ferienlagern wird auf ein Präventionskonzept und kleine Gruppengrößen gesetzt, dafür entfällt ähnlich wie in den Schulen – und bei Kindern auch nicht wirklich anders handhabbar-  die generelle Verpflichtung zum Mindestabstand und MNS. Das Präventionskonzept sieht unter anderem die Gliederung in Kleingruppen mit maximal 20 Personen sowie die Schulung der BetreuerInnen vor. Dadurch wird das Infektionsrisiko stark reduziert. Gesundheitsminister Anschober zeigt sich über diese Lösung erfreut: „Mit diesen Maßnahmen ermöglichen wir trotz der schwierigen Situation auch diesen Sommer Ferienspaß für die Kinder und auch eine Atempause für viele Eltern.“

Die Regelungen bei Fach- und Publikumsmessen

Messen sind unter Voraussetzung eines Präventionskonzeptes, das unter anderem die Steuerung der Besucherströme, die Schulung der MitarbeiterInnen und Hygiene-Maßnahmen regelt, möglich.

Fach- und Publikumsmessen sind möglich

  • Bewilligung durch Bezirksverwaltungsbehörde ist notwendig
  • COVID-19-Beauftrager und Präventionskonzept
  • Steuerung der Besucherströme inkl. Time-slots
  • Schulung der MitarbeiterInnen
  • Hygiene-Maßnahmen
  • Regelungen bei Auftreten einer Infektion
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