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Politik - Kärnten
Nach den heutigen Lockerungen rund um die Maskenpflicht appelliert Landeshauptmann Peter Kaiser an die Eigenverantwortung der Kärntnerinnen und Kärntner.
Nach den heutigen Lockerungen rund um die Maskenpflicht appelliert Landeshauptmann Peter Kaiser an die Eigenverantwortung der Kärntnerinnen und Kärntner. © Dieter Kulmer Photography

Nach heutigen Lockerungen:

Kaiser appelliert an Eigen­verantwortung: „Wir müssen zweite Welle verhindern“

Kärnten – Mit heutigem Montag, dem 15. Juni, wird die Mund-Nasenschutz-Pflicht zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Der Mund-Nasenschutz ist aber weiterhin in manchen Bereichen zu tragen. Dort, wo es ab heute Lockerungen gibt, appelliert Landeshauptmann Peter Kaiser an die Eigenverantwortung der Kärntnerinnen und Kärntner. Sollten die Corona-Zahlen nämlich wieder stärker ansteigen, müssten auch die Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

 3 Minuten Lesezeit (388 Wörter)

Ab heute ist der Mund-Nasenschutz noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich, also beispielsweise in Arztpraxen, in Apotheken sowie bei Dienstleistern, bei denen der Abstand von einem Meter unterschritten wird, zu tragen. Auch im Landesdienst und im Parteienverkehr fällt damit die Mund-Nasenschutz-Pflicht. „Aufrecht bleibt mit der 1-Meter-Abstandsregel auch der kontrollierte Zutritt zu den Amtsgebäuden und die damit verbundenen Zeiten. Für mündliche Verhandlungen in Verwaltungsverfahren gilt auf Grund der Bundesregelung weiterhin die Mund-Nasenschutz-Pflicht“, erklärt heute Landeshauptmann Peter Kaiser. Konkret heißt das, dass Menschen, die die Serviceleistungen der Landesverwaltung in Anspruch nehmen, die Amtsgebäude ohne Mund-Nasenschutz betreten dürfen, aber den Sicherheitsabstand einhalten müssen. Sollte der Mindestabstand nicht einzuhalten sein, ist weiterhin der Mund-Nasenschutz zu tragen.

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Landeshauptmann Peter Kaiser appelliert gemeinsam mit Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner an die Eigenverantwortung aller Kärntner.

Landeshauptmann Peter Kaiser appelliert gemeinsam mit Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner an die Eigenverantwortung aller Kärntner. - © LPD / Wolfgang Jannach

„Coronavirus ist weiterhin unter uns“

Kaiser appelliert heute gemeinsam mit Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner erneut an die Eigenverantwortung aller: „Es muss uns allen bewusst sein: Das Coronavirus haben wir derzeit unter Kontrolle, aber es ist weiterhin unter uns. Wir müssen mit aller Kraft die neuerliche Ausbreitung des Coronavirus, eine zweite Welle, verhindern. Dazu kann jede und jeder Einzelne beitragen, indem wir nach wie vor trotz aller Lockerungen und der Reisefreiheit die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, um die Übertragung des Coronavirus zu verhindern!“ Klar sei, laut einer heutigen Aussendung des Landes Kärnten: Sollte die Zahl an infizierten Menschen in Kärnten wieder steigen, müssen auch Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

Koordinationsgremium tagt weiter

In der Landesregierung werde laut dem Landeshauptmann daher das Koordinationsgremium weiterhin tagen, die Abstimmungen zwischen dem Land Kärnten, dem Gesundheits- und dem Sozialministerium und der Bundesregierung werde es ebenso weiterhin geben wie auch jene innerhalb der Euregio. „Das Land verfolgt seine Containment Strategie und führt Corona-Tests abseits von Verdachtsfällen auf verschiedenen Ebenen durch: in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen sowie in Tourismusbetrieben“, erklären Kaiser und Prettner.

Gesundheit der Bevölkerung muss gewahrt werden

Das gesamte Bestreben der Regierung bestehe darin, die Gesundheit der Bevölkerung zu wahren, die Gesundheitsversorgung sicher zu stellen und eine zweite Corona-Welle zu verhindern. „Dazu gehört auch, dass wir immer wieder auf die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen in der Bevölkerung hinweisen“, so Kaiser und Prettner unisono.

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