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Wirtschaft - Kärnten
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"Wirtschaftliche Erholung beschleunigen"

Wirtschaftskammer legt Master­plan für Come­back von Kärn­ten vor

Kärnten – „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut.“ Wie wahr dieser in Komfortzeiten gerne belächelte Leitspruch der Wirtschaftskammern ist, hat sich in den vergangenen Wochen leidvoll gezeigt. Am Dienstag, dem 16. Juni 2020, hat die WK Kärnten ihren Masterplan der Kärntner Landesregierung übermittelt, damit es bald allen Kärntnerinnen und Kärntnern wieder gut geht.

 2 Minuten Lesezeit (359 Wörter)

WK-Präsident Jürgen Mandl: „Über die vielfältigen Maßnahmen der Bundesregierung hinaus wird es auch Aufgabe des Landes Kärnten – der Politik, der Wirtschaft, der Bürgerinnen und Bürger – sein, in einer gemeinsamen, koordinierten Kraftanstrengung die Weichen zu stellen, damit der Lebensstandort diese enorme Herausforderung so gut wie möglich übersteht.“

„Kluge Kombination aus Entlastung und Unterstützung“

Aus Sicht der Wirtschaft sei eine kluge Kombination aus Entlastung und Unterstützung vonnöten. Die wichtigsten Ziele aller Maßnahmen seien die Erhaltung der Liquidität in den Betrieben sowie der Kaufkraft bei den Konsumenten, die Erhöhung der Wertschöpfung durch Konsum und Investitionen sowie die weitere Vereinfachung der Verwaltung, um Wirtschaftsprozesse zu beschleunigen. Mandl: „Eine attraktive Investitionsförderung ist das geeignete Mittel.“ Die WK schlägt daher vor, die Fördersätze bei den bestehenden KWF-Förderprogrammen deutlich zu erhöhen.

„Bisherigen Maßnahmen beschleunigen“

Andererseits gehe es um eine Fortführung des Reform- und Entlastungskurses. „Die bisherigen Maßnahmen müssen fortgeführt und deutlich beschleunigt werden“, so Mandl. Besonders wichtig sei es in der gegebenen Lage, vorliegende, umsetzungsreife Projekte der Industrie, insbesondere der E-Wirtschaft, so rasch wie möglich zu genehmigen. „Und selbstverständlich gehören Pflanzereien wie die Werbeabgabe, die Vergnügungssteuer oder behördliche Fleißaufgaben wie Routineüberprüfungen abgeschafft“, erläutert Mandl.

Vorschläge für ein erfolgreiches Comeback Kärntens

Durch stille Beteiligungen durch die öffentliche Hand solle die Eigenkapitalquote in den kleinen und mittleren Betrieben erhöht werden, um diese über die kritische Phase zu bringen und nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern. Dafür sollten, laut Mandl, auch in weiterer Folge die geplanten EU-Instrumente herangezogen werden. Auch die Internationalisierungsförderung müsse noch attraktiver werden. Unter den zahlreichen Vorschlägen für ein erfolgreiches Comeback Kärntens finden sich auch einige alte Bekannte, die allerdings nicht an Relevanz verloren haben. Dazu zählen in erster Linie Investitionen in eine zeitgemäße Infrastruktur, den Breitbandausbau ebenso wie Straßen und Schienen. Mandl: „Die Wirtschaft steht als unverzichtbarer Partner für das Comeback Kärntens bereit.“

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Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. - © wko.at/ktn/medien

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