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Wirtschaft - Kärnten
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Hilfe für Landwirte

400 Millionen Euro Entlastungspaket für Land- und Forstwirtschaft

Kärnten – Bundesministerin Köstinger schnürt 400 Millionen-Paket, um Land- und Forstwirte in der Corona-Krise zu unterstützen. „Kärnten kann in verschiedenen Bereichen von diesem Paket profitieren“, ist Landesrat Gruber zuversichtlich. Entfall von zusätzlichen Pauschalierungsgrenzen wird begrüßt.

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Während der Corona-Krise waren es die Österreichischen Bäuerinnen und Bauern, die entscheidend zur Versorgung der Bevölkerung beigetragen haben. Die Folgen der Krise sind aber auch in der Land- und Forstwirtschaft massiv zu spüren. „Deshalb kommt das heute von Bundesministerin Elisabeth Köstinger vorgestellte Entlastungspaket für die Land- und Forstwirtschaft zur richtigen Zeit“, sagt Agrar- und Forstreferent LR Martin Gruber. 400 Millionen Euro wird die Bundesregierung für Investitionen in Forstschutzmaßnahmen, aber auch in steuerliche Erleichterungen und Entlastungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen der Landwirte zur Verfügung stellen. Das wurde heute, Dienstag, bei der Regierungsklausur in Wien bekannt gegeben.

Hilfe für Kärntner Projekte

„Kärnten kann in verschiedenen Bereichen von diesem Paket profitieren“, ist Gruber zuversichtlich. Das vom Land Kärnten bereits beschlossenen Forst-Hilfspaket könne durch die Maßnahmen des Bundes nochmals verstärkt werden, da auch hier die Holzaufarbeitung sowie die Schaffung von Lagerkapazitäten unterstützt werden. Knapp 350 der 400 Millionen sollen in die Forstwirtschaft fließen. Damit werden auch klima-fitte Wälder und eine Holzbauoffensive unterstützt. „Kärnten ist ein Holzland mit einer Waldfläche von rund 65 Prozent und einer starken holzverarbeitenden Industrie. Wir haben deshalb viele Anknüpfungspunkte für Kärntner Projekte, für die ich mich einsetzen werde“, so Gruber.

Entfall der Pauschalierungsgrenzen

Eine große Erleichterung für die landwirtschaftlichen Betriebe sieht Gruber im Entfall der zusätzlichen Pauschalierungsgrenzen, die 2012 eingeführt wurden. „Aufgrund der Preis- bzw. Einkommensentwicklung der letzten Jahre waren diese Grenzen für viele Bauern in der Praxis eine bürokratische Hürde, die jetzt beseitigt wird“, sagt der Agrarreferent. Es sei hier insgesamt ein umfassendes Paket geschnürt worden, das der Land- und Forstwirtschaft in dieser schwierigen Zeit eine Perspektive bietet.

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