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Wirtschaft - Kärnten
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Neue Wohnplätze für beeinträchtigte Kinder & Jugend­liche werden geschaffen

Klagenfurt-Land – Land zieht weitere 2,9 Millionen Euro aus ELER-Topf. Errichtet werden Wohnplätze für beeinträchtigte Menschen und ein Tageszentrum im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. 

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 16.06.2020 - 16.31 Uhr

„Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her, dass Kärnten aus dem EU-Topf ELER 6,2 Millionen Euro gezogen und damit die Realisierung von sieben Sozialprojekten ermöglicht hat: Heute sind wir bereits den nächsten Schritt gegangen und haben für zwei weitere Projekte 2,9 Millionen Euro gecallt“, informierte Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner nach der Regierungssitzung. Die so genannten ELER-Mittel sind an zwei Bedingungen geknüpft: „Sie müssen eine soziale Maßnahme im ländlichen Raum betreffen und die eingesetzten EU-Gelder müssen vom Land verdoppelt werden“, erklärte Prettner.

Wohnplätze für beeinträchtigte Kinder & Jugendliche

Die heute beschlossenen Maßnahmen mit der Investitionssumme von besagten 2,9 Millionen Euro betreffen zum einen den Behindertenbereich und zum anderen die Kinder- und Jugendhilfe. „Konkret werden im Bezirk Klagenfurt Land 16 Wohnplätze für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche sowie acht weitere Plätze für Wohnen und Tagesstruktur geschaffen“, so die Sozialreferentin. Die acht Plätze richten sich an junge Menschen mit Mehrfachbehinderungen in Kombination mit psychischen Erkrankungen ab Beendigung der Schulpflicht.

Tageszentrum für Kinder und Jugendliche

Beim zweiten Projekt handelt es sich um ein Tageszentrum mit 12 Tagesplätzen für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren. Es wird in Völkermarkt errichtet. Zielgruppe sind Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf bzw. Kinder aus Familien mit Erziehungsdefiziten oder mangelnder Erziehungskompetenz. „Es geht um Kinder, für die einerseits eine ambulant-mobile Betreuung nicht ausreicht, andererseits aber eine außerfamiliäre Unterbringung ein zu massiver Eingriff wäre“, erklärte die Sozialreferentin.

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