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Wirtschaft - Kärnten
LR Martin Gruber und LR Sebastian Schuschnig bei der aktuellen Radwegbaustelle am Faaker See
LR Martin Gruber und LR Sebastian Schuschnig bei der aktuellen Radwegbaustelle am Faaker See © Büro LR Gruber

Wichtige Kooperation

Tolles Projekt: Radwegpflege schafft Arbeitsplätze

Kärnten – Über ein neues Projekt zur Radwegpflege berichtete in der heutigen Regierungssitzung der Orts- und Regionalentwicklungsreferent LR Martin Gruber gemeinsam mit Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig und Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig.

 3 Minuten Lesezeit (426 Wörter)

Die vier Kärntner LEADER-Regionen LAG kärnten:mitte, LAG Hermagor, LAG Unterkärnten und LAG Nockregion-Oberkärnten haben mit dem AMS-Kärnten ein gebietsübergreifendes Projekt zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Radwege konzipiert. Es soll gleichzeitig auch beschäftigungslosen Kärntnerinnen und Kärntnern beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt helfen. Das dreijährige Projekt hat ein Gesamtvolumen von einer halben Million Euro.

Toll: Arbeitsplätze werden geschaffen

„Die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen, die am regulären Arbeitsmarkt nicht oder nur schwer unterkommen, gehört zu den zentralen Stoßrichtungen unserer Arbeitsmarktpolitik und erlangt natürlich gerade jetzt in Krisenzeiten noch größere Bedeutung“, sagte Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. „Das Projekt Radwegpflege ist dabei integraler Bestandteil und bestes Beispiel für einen gezielten Einsatz öffentlicher Mittel. Über Eingliederungsbeihilfen schaffen wir gemeinsam mit dem AMS Kärnten und mit Fördermitteln der EU 31 Maßnahmenplätze im ländlichen Raum.“

Förderung des Radverkehrs

Die Radwegpflege ist auch ein Thema im neuen „Masterplan Radmobilität 2025“, den die Landesräte Martin Gruber und Sebastian Schuschnig vor wenigen Tagen präsentiert haben. Der Masterplan beinhaltet mehr als 140 Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs und umfasst die Bedürfnisse aller Arten von Radfahrern. Das Kooperationsprojekt der vier LEADER-Regionen ist eine der ersten Umsetzungsmaßnahmen daraus. „Das Erhalten der bestehenden Radwege ist eine zentrale Aufgabe, die mit großem Personaleinsatz verbunden ist, weil sie laufend erledigt werden muss“, so Gruber. Deshalb sei diese neue Kooperation ein Vorzeigeprojekt, „mit dem das Land Kärnten und die Leader-Regionen etwas für die Radinfrastruktur weiterbringen und gleichzeitig Beschäftigung im ländlichen Raum schaffen“, betonte Gruber.

Kärnten als führende Rad-Destination

Die vom AMS an die LEADER-Regionen vermittelten Arbeitskräfte helfen unter anderem bei der Reinigung von Radwegen sowie Rast- und Parkplätzen, bei Mäharbeiten, der Überprüfung von Radwegbeschilderungen oder auch bei diversen Ausbesserungsarbeiten bzw. Bodenmarkierungen. Für Tourismusreferent Sebastian Schuschnig sind Maßnahmen wie diese deshalb auch ein wichtiger Beitrag zu einem radfreundlichen Image Kärntens: „Kärnten hat beste Voraussetzungen, sich als führende Rad-Destination zu positionieren. Gut gepflegte Radwege sind dafür unverzichtbar! Ebenso die Serviceleistungen. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, dass im Rahmen dieses Projektes auch Dienstleistungen wie etwa ein Radwegbutler unterstützt werden“, sagte Schuschnig. Dadurch soll Radlern eine schnelle erste Hilfe bei einer Panne ermöglicht werden.

Zusätzlich zu dem Kooperationsprojekt der vier LEADER-Regionen wird die Radwegpflege in Kärnten auch aus dem Arbeitsmarktbudget des Landes bzw. über den Territorialen Beschäftigungspakt mit 117.000 Euro unterstützt.

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