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Trotz der geöffneten Grenzen wurden sämtliche europäische Länder auf
Trotz der geöffneten Grenzen wurden sämtliche europäische Länder auf "Stufe 4" gesetzt. Dort gilt also immer noch ein „hohes Sicherheitsrisiko“. © Pexels

Folgen im Beruf möglich:

Urlaub in der Corona-Zeit: Was passiert, wenn ich krank werde?

Österreich/Kärnten – Seit dem gestrigen Dienstag, dem 16. Juni, können die Österreicherinnen und Österreicher wieder in 31 Länder reisen, ohne bei der Rückreise in Quarantäne zu müssen. In den meisten dieser Länder besteht laut Außenministerium aber weiterhin ein Sicherheitsrisiko. Wer sich im Urlaub ansteckt, könnte also auch arbeitsrechtliche Probleme bekommen.

 2 Minuten Lesezeit (299 Wörter)

Seit gestern ist es wieder möglich, in 31 Länder zu reisen, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Trotz der geöffneten Grenzen wurden aber sämtliche europäische Länder vom Außenministerium auf „Stufe 4“ gesetzt. Damit gilt dort immer noch ein „hohes Sicherheitsrisiko“. Von nicht notwendigen Reisen wird also weiterhin abgeraten.

Was passiert, wenn ich im Urlaub erkranke?

Im gestrigen Ö1-Morgenjournal sprach Alexander Tomanek von der Arbeiterkammer Wien über die aktuellen „Corona-Urlaube“ und deren mögliche Auswirkungen. Laut ihm könnte es, wenn man verreist, arbeitsrechtliche Folgen geben. Etwa dann, wenn sich die Coronavirus-Lage während des Urlaubs wieder verschärft und man bei der Rückkehr aufgrund neuer Verordnungen wieder in Quarantäne müsse. Der Arbeitgeber sei in diesem Fall oft nicht verpflichtet, das Gehalt für die Dauer der Quarantäne weiterhin zu bezahlen.

Auch wenn man sich im Urlaub mit dem Coronavirus infiziere und danach in Österreich in Quarantäne müsse, könnte das zu einem Problem für viele Arbeitnehmer werden. Tomanek erklärte im Interview beim Ö1-Morgenjournal, dass der Arbeitgeber für die Zeit der Quarantäne oft kein Gehalt bezahlen müsse, weil der Arbeitnehmer die Krankheit in vielen Fällen „selbst verschuldet habe“ und „fahrlässig in Kauf genommen“ habe. Welche Folgen eine Erkrankung im Urlaub mit sich bringt und ob wirklich „fahrlässig gehandelt wurde“, müsse jedoch in jedem Einzelfall extra entschieden werden.

Rücktransport aus bestimmten Ländern selbst zu begleichen

Wer noch dazu in eine Region reist, für die nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko, sondern auch eine tatsächliche Reisewarnung gilt, die Corona-Infektionen dort wieder ansteigen und man vom Außenministerium zurückgeholt werden muss, könnte das Außenamt die Kosten dafür zurückfordern. Das ist im Konsularschutzgesetz geregelt.

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