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Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser und Buch13-Gründer Gerald Eschenauer freuen sich über die zahlreichen Einsendungen und das große Interesse.
Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser und Buch13-Gründer Gerald Eschenauer freuen sich über die zahlreichen Einsendungen und das große Interesse. © Stadt Villach/Karin Wernig (Archiv)

Mit Stipendium:

„Literatur:im:süden“: Villach holt wieder Schreib­talente in die Stadt

Villach – Anna Herzig und Richard Schuberth sind die diesjährigen Preisträger des Literaturstipendiums „Literatur:im:süden“ der Stadt Villach. Sie ziehen jeweils im Juli und im August für ein Monat in die Draustadt und schreiben darüber.

 3 Minuten Lesezeit (384 Wörter)

Trotz Corona-bedingter Einschränkungen hält die Stadt Villach mit diversen Initiativen das Kulturleben am Laufen. Im Literaturbereich hat sich etwa die „Schloss-Lektüre“, eine wöchentliche virtuelle Lesung mit Videos und Texten, gut etabliert. Nun wird ein weiterer Höhepunkt der Villacher Literatur ermöglicht und ein Erfolgsprojekt fortgesetzt: das Schriftstellerstipendium „Literatur:im:süden“.

Ein Monat im Süden Österreichs

„Wir haben im Vorjahr erstmals mit der Initiative ,Buch13‘ ein Stipendium für talentierte Schriftstellerinnen und Schriftsteller vergeben, um Schreibtalente in unsere Stadt zu holen. Sie werden mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gefördert“, erklärt Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Die Stipendiaten ziehen im Juli und August ins Atelier von „Buch13“ in Villach, verfassen hier ihre Texte und halten eine Lesung ab. Die Stadt Villach und der Ideengeber, Buch13-Gründer Gerald Eschenauer, setzen dieses Erfolgsformat heuer fort. „Der Ansturm auf diese einmalige Gelegenheit, den Süden Österreichs literarisch zu erforschen, ist ungebrochen“, zeigt sich Eschenauer erfreut.

Die Stipendiaten:

Die österreichweit ausgeschriebene Auszeichnung erging dieses Jahr an die in Wien geborene und in Salzburg lebende 33 Jahre alte Anna Herzig. Die Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin überzeugte die Jury durch Auszüge ihrer fantastisch fantasievollen Geschichte, dem unveröffentlichten Romanmanuskript „Die feinsten Dinge“ angesiedelt in einer österreichischen Dorfidylle.

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Anna Herzig überzeugte die Jury durch Auszüge einer fantastisch fantasievollen Geschichte. - © KK/Privat

Der zweite Stipendiat ist der Niederösterreicher Richard Schuberth. Der Schriftsteller, Schauspieler, Singer/Songwriter und Journalist verweist auf ein beachtliches literarisches Repertoire. Schuberth wurde national und international mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Förderpreis des Theodor-Körner-Fonds und dem Hauptpreis der Diagonale im Rahmen des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs.

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Richard Schuberth wurde national und international bereits mehrfach ausgezeichnet.

Richard Schuberth wurde national und international bereits mehrfach ausgezeichnet. - © Tanja Draskovic

„Qualität immens hoch“

„Die Qualität der eingereichten Texte war heuer immens hoch, was uns natürlich besonders freut und zusätzlich motiviert hat“, sagt Eschenauer. Eine Jury mit ihm, Ernst Willner-Preisträger Ludwig Roman Fleischer und Germanist Universitätsprofessor Arno Rußegger ermittelte die Preisträger. „Die Stadt Villach lebt Kultur und tritt gerne als Förderer junger Talente auf. Wir vergeben jährlich einen Kulturpreis und einen Bürgerpreis für junge Kunst. Daher ist uns auch das Literaturstipendium ,Literatur:im:süden“ eine Herzensangelegenheit“, sagt Kulturreferentin Gerda Sandriesser.

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