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Politik - Kärnten
Gesundheitsminister Rudolf Anschober warnte heute davor, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorbei ist und keine Risiken eingegangen werden sollten.
Gesundheitsminister Rudolf Anschober warnte heute davor, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorbei ist und keine Risiken eingegangen werden sollten. © Andy Wenzel / BKA

Problem: Risikobewusstsein

Anschober: „Sehen bisher keine negativen Auswirkungen der Lockerungen“

Kärnten/Österreich – Unter dem Titel "Rückblick und Ausblick" trat am heutigen Mittwoch, dem 17. Juni, Gesundheitsminister Rudolf Anschober mit Gesundheitsexperten vor die Presse um zurück, aber auch in die Zukunft blicken. Ein mehrfach wiederholter Satz von Anschober bei der Pressekonferenz: "Es schaut gut aus, aber es ist absolut noch nicht vorbei!" Beim aktuellen Risikobewusstsein der Österreicher sieht der Gesundheitsminister ein potentielles Problem.

 1 Minuten Lesezeit (188 Wörter)

Der 16. März 2020 war der Tag, als der Lockdown in Österreich beschlossen wurde. Gesundheitsminister Rudolf Anschober gab bei der heutigen Pressekonferenz einen Rückblick, was seither geschah. Unter anderem werde gerade eine Studie angefertigt, was man aus den vergangenen drei Monaten lernen könnte. Anschober: „Der Lockdown am 16. März war der richtige Zeitpunkt und die richtige Maßnahme. Hätte man eine Woche später reagiert, hätten sich die Zahlen vervierfacht.“

„Es schaut gut aus, ist aber noch nicht vorbei!“

Bei der heutigen Pressekonferenz gab es viel Lob für die österreichischen Corona-Maßnahmen. Weiterhin werde, laut Anschober, in zwei-Wochen-Schritten evaluiert und beschlossen, wie es in Zukunft weitergehe. Die bereits stattgefundenen Lockerungen seien positiv verlaufen, heißt es bei der Pressekonferenz. „Bisher sehen wir keine negativen Auswirkungen, was mich wundert“, so Anschober. Dabei entstehe jedoch auch ein Problem: Das Risikobewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher sei aufgrund der niedrigen Corona-Zahlen stark beeinträchtigt. Anschober befürchte, dass zu viele Menschen glauben könnten, dass die Corona-Pandemie bereits vorbei sei, nur weil sich die Zahlen bessern. Immer wieder betonte der Gesundheitsminister, dass weiterhin vorsichtig gehandelt werden müsse.

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