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Beim Bau einer Behelfsbrücke in Trebesing kam es am Mittwoch-Vormittag zu einem Unfall, bei dem eine Soldatin verletzt wurde.
SYMBOLFOTO Beim Bau einer Behelfsbrücke in Trebesing kam es am Mittwoch-Vormittag zu einem Unfall, bei dem eine Soldatin verletzt wurde. © Österreichisches Bundesheer

Schwer verletzt:

Soldatin (24) von Bagger­schaufel erfasst: Schwerer Unfall bei Brücken­bau

Trebesing – Am heutigen Mittwoch, dem 17. Juni, kam es am Vormittag zu einem schweren Unfall bei einer Baustelle in Trebesing, Bezirk Spittal an der Drau. Wie vom Österreichischen Bundesheer auf Anfrage von 5-Minuten bestätigt wurde, wurde eine Soldatin dabei verletzt. Die 24-Jährige ist aus Villach. Sie soll von einer Baggerschaufel erfasst worden sein.

 2 Minuten Lesezeit (291 Wörter) | Änderung am 17.06.2020 - 18.29 Uhr

Genaue Details zum Unfallhergang sind aktuell noch keine bekannt. Wie vom Österreichischen Bundesheer bestätigt wurde, laufen derzeit diesbezügliche Ermittlungen. Nach der Erstversorgung wurde die Rettungskette sofort eingeleitet. Die verletzte Soldatin wurde mittels Hubschrauber in das Klinikum Klagenfurt gebracht. Die Unfallkommission des Bundesheeres wurde bereits eingesetzt und befindet sich am Weg zur Unfallstelle.

Soldaten aus Villach

Insgesamt sind bei dieser Unterstützungsleistung zum Bau einer Brücke über den Lieserfluss durch das Bundesheer 17 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach sowie erforderliches Gerät wie unter anderen ein Radbagger eingesetzt. Die bisher vorhandene Brücke wurde bei einem Hochwasserereignis im Jahre 2018 beschädigt und wird nun gemeinsam mit dem Bundesheer und den Gemeinden Trebesnig und Gmünd in Kärnten erneuert.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Die Soldatin dürfte, ersten Informationen zufolge, von der Schaufes eines rückwärtsfahrenden Bagger erfasst worden sein. Dabei wurde sie unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rettungshubschrauber RK1 ins Krankenhaus geflogen.

#Update 17 Uhr

Wie die Polizeidirektion Kärnten kürzlich mitteilte, handelte es ich bei den Baggerfahrer, um einen 54-jähriger Mann aus Villach. Er hob den Baggerarm an, legte den Retourgang ein und blickte nach hinten um sich zu vergewissern, dass sich keine Personen hinter dem Bagger befinden und setzte den Bagger rückwärts in Bewegung. Er dürfte dabei jedoch übersehen haben, dass der Baggerarm noch nicht hoch genug gehoben war und so wurde die Frau seitlich mit dem Kopf zwischen Querträger und dem Baggerarm eingeklemmt. Als der Baggerfahrer dies bemerkte, fuhr er sofort wieder ein Stück nach vorne, die Frau wurde von Bundesheerkameraden und anwesenden Sanitätern geborgen und erstversorgt. Sie wurde in weiterer Folge vom Notarztteam des Rettungshubschraubers RK1 versorgt und mit schwersten Kopfverletzungen ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

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