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Regierung verkündet

Digitalisierungs­reform: Schüler sollen Tablets oder Laptops bekommen

Kärnten – Wie mehrere Medien kürzlich berichteten, gab die Bundesregierung heute einen 8-Punkte-Plan zur Digitalisierung der österreichischen Schulen bekannt. Dafür sollen bis 2022 rund 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. 

 1 Minuten Lesezeit (166 Wörter) | Änderung am 17.06.2020 - 15.21 Uhr

Wie der ORF berichtete, sollen, im Zuge der Digitalisierungsreform, alle Schülerinnen und Schüler ab der Unterstufe mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. Beginnend mit dem Schuljahr 2021/22 soll dabei jährlich jeweils die 5. Schulstufe digitale Endgeräte erhalten. Dadurch wird dann in den folgenden vier Jahren die gesamte Sekundarstufe mit neuen Geräten ausgestattet sein. Die Auswahl der Geräte solle den Schulen selbst überlassen werden, um Wartung und Support bei Geräten zu vereinfachen.

Eltern sollen „sozial gestaffelter Finanzierungsanteil“ bezahlen

Die genauen Kosten für dieses Vorhaben stehen noch nicht fest, allerdings geht aus dem Bericht des ORF hervor, dass die Laptops oder Tablets nicht gratis sein werden. Von den Eltern soll dazu ein sozial gestaffelter Finanzierungsanteil eingehoben werden. Dadurch sollen die digitalen Endgeräte aber auch privat und in den Ferien genutzt werden dürfen. Durch die Bundesregierung selbst sollen bis 2022 rund 200 Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen bereit gestellt werden. Die Details des Planes werden in den kommenden Monaten ausgearbeitet.

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